Andreas Scheuer beim Neujahrsempfang

Generalsekretär der CSU, Andreas Scheuer, spricht zu den Gästen beim Neujahrsempfang

Die CSU Vilsbiburg hatte auch heuer wieder ins AUT.OS Vilsbiburg eingeladen. Vor vielen Gästen aus Politik und Wirtschaft führte Ortsvorsitzender Christian Frankowski durch das Programm, und dies war vielfältig wie immer. Nach der Begrüßung der Anwesenden folgten die Grußworte durch Veronika Ostermaier sie verwies in dem Zusammenhang auch auf die Gesamte Autofamilie Ostermaier die mittlerweile über 500 Mitarbeiter beschäftigt.

Über Florian Oßner gab es zu Erfahren das er geborener Vilsbiburger ist und auch in Vilsbiburg den größten Teil seiner Schulischen Ausbildung genossen hat. Für Ihn als Wahlkreisabgeordneten ging es daher primär um die Lokalen Themen der Bundespolitik. In seiner kurzen Rede verwies er auf die erfolge der Region Landshut in einem Ranking zur Frage der Sicherheit kam der Landkreis Landshut auf Platz 5, hier wird die CSU auch in Zukunft in Polizei und Nachrichtendienste Investieren, dies gelte sowohl für den Freistaat Bayern als auch für den Bund. Dafür stehe die CSU wie keine andere Partei in Deutschland.

Als ein Weihnachtsgeschenk bezeichnete Oßner den beschlossenen weiterbau der B15 neu. Dies sei eine entscheidende Weichenstellung für die Zukunft der Stadt Landshut und des südlichen Landkreis Landshut, dazu gehört natürlich auch der Mehrstreifige Ausbau der B299. Weiter ging er auf die hervorragenden Patientenbewertungen des KKH Vilsbiburg ein.

Die Festrede hielt heuer der Generalsekretär der CSU Andreas Scheuer (MdB) und er setzte zu Beginn seiner Rede bereits einen Maßgeblichen Schwerpunkt „die Bürger müssen sich wieder sicher fühlen“ und die Politik muss dazu die Rahmenbedinungen schaffen. Dazu bleibt beispielsweise die Forderung nach der Obergrenze diese bleibt ein unverzichtbarer Punkt der CSU. In diesem Zusammenhang sprach er auch die Ausweitung der sogenannten sicheren Herkuftsländer an. Am Beispiel des Berlinattentäters Amri meinte er: Millionen Touristen machen Urlaub in Marokko oder Tunesien aber „ein sicheres Herkunftsland soll es nicht sein“ –  In aller Deutlichkeit forderte er hier die Grünen und die SPD zu einer Zusammenarbeit auf, die Blockadepolitik des Bundesrats muss in dieser Sache ein Ende haben.

Andreas Scheuer versprach das gerade die CSU jetzt ein Signal setzen will, das gehöre zum politischen Dienstleistungspaket, dass die Bürger bei der Wahl gebucht haben. Diesbezüglich kam er dabei nicht umhin auf das rot-rot-grüne Schreckgespenst bei der Bundestagswahl im Herbst hinzuweisen, es reichte bereits aus hier auf mögliche Kanditaten der verschiedensten Ministerien hinzuweisen. Er versprach dazu einen harten aber fairen Wahlkampf.

Der Niederbayerische Bezirksvorsitzende Scheuer empfahl speziell den Niederbayern auch ein gewisses Maß an Eigenmarketing „Was wir zu bieten haben, da würden sich andere die Finger ablecken“  Er widersprach seinem Parteikollegen Erwin Huber: Niederbayern ist keine Aufsteigerregion mehr, Niederbayern ist eine Premiumregion! Damit traf er natürlich genau den richtigen Ton bei den Gästen. Er empfahl das man auch auf das erreichte öfter hinweisen muss, wir müssen uns in der Welt nicht verstecken. Dabei lobte der Passauer, Vilsbiburg als wirtschaftliches Kraftzentrum das Weit über die Grenzen des Landkreises bekannt ist.

Im Nachgang dieser Festrede überreichte nun Christian Frankowski ein Buch über Vilsbiburg. Im Anschluß daran wünschte er den anwesenden Gästen ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2017. Und es ging in den gemütlichen Teil über. Dazu waren die Gäste auf eine Brotzeit eingeladen.

Auch die Narrhalla Vilsbiburg stattete der Veranstaltung einen Besuch ab, und legte mit Garede und Prinzenwalzer  einen tollen Auftritt hin. Natürlich wurden dabei auch Fachingsorden von Prinzessin Sarah I und Prinz Vitus I überreicht.

Alles in allem ein gelungener Abend mit vielen Gesprächen getreu dem Motto: „beim Reden kommen d´Leut zsamm“

Ortsvorsitzender Christian Frankowski bei seiner Begrüßung

Bürgertreff Okt. 2016

(v.l.) Christian Frankowski, Martina Hammerl, Josef Roth

Der Bezirk Niederbayern, die sogenannte „dritte kommunale Ebene“ neben den Gemeinden und Landkreisen, ist als Institution bei weitem nicht so bekannt wie diese. Erst recht sind seine umfangreichen Aufgaben den wenigsten Bürgern geläufig. Diese Tatsache war Anstoß für die CSU Vilsbiburg, einen Bürgertreff zu diesem Thema zu veranstalten und mit Martina Hammerl eine ebenso kompetente wie sympathische Vertreterin des Bezirkstages als Referentin und Gesprächspartnerin einzuladen.

Martina Hammerl ist seit 2013 im Bezirkstag, gleichzeitig ist sie Kreisrätin und Marktgemeinderätin in ihrem Wohnort Ergolding. Zu Beginn ihres Vortrags betonte sie, wie wichtig solche Veranstaltungen für sie seien, da sie immer eine Menge Eindrücke, Anmerkungen und Sorgen aus der Bevölkerung mitnehmen könne.

Dann ging sie auf die Struktur des Bezirks ein. Er zählt 1,2 Millionen Einwohner, umfasst neun Landkreise mit 255 Gemeinden sowie drei kreisfreie Städte (Landshut, Passau und Straubing) und verwaltet in diesem Jahr einen Haushalt von beeindruckenden 526 Millionen Euro.

Zentrales Gremium ist der Bezirkstag, in dem die CSU neun von achtzehn Sitzen innehat und auch den Präsidenten stellt. Betrachtet man die Ausgaben des Bezirks nach Themengebieten, so fließen 87% in die überörtliche Sozialhilfe, die vor allem alte, pflegebedürftige oder behinderte Menschen betrifft. Der Rest verteilt sich auf Schulen und Bildung, Kultur und Heimatpflege, Wirtschaftsförderung, Tourismus und diverse andere Bereiche.

So ist der Bezirk Träger zahlreicher Institutionen, wie den Bezirkskrankenhäusern in Landshut, Passau und Straubing, der Sozialverwaltung in Landshut, dem Klinikum Mainkofen, aber auch dem Institut für Hörgeschädigte in Straubing und dem Agrarbildungszentrum in Landshut-Schönbrunn.

Auch in der Flüchtlingsfrage hat der Bezirk eine umfangreiche Aufgabe, ist er doch für die Betreuung unbegleiteter Jugendlicher und junger Erwachsener zuständig. Dies ist derzeit ein besonders schwer zu planender Bereich; die Ausgaben werden hier über die nächsten Jahre deutlich ansteigen.

Aufgrund der demographischen Entwicklung ist auch im Pflegebereich, z.B. bei den Zuschüssen zu den Altenheimen, eindeutig mit steigenden Ausgaben zu rechnen. Derzeit ist die wirtschaftliche Lage gut, deswegen ist auch die finanzielle Situation positiv, wobei natürlich auch im Bezirk immer zu wenig Geld da ist für all die Ausgaben, die eigentlich notwendig oder wünschenswert wären. Der Bezirk finanziert sich über die Bezirksumlage. Diese wird jedes Jahr neu festgelegt.

Aktuelle Großprojekte sind unter Anderem die Erweiterung/Sanierung der Fachkliniken für Kinder- und Jugend- sowie Erwachsenenpsychiatrie im Bezirkskrankenhaus Landshut und der Neubau des Verwaltungsgebäudes für die Sozialverwaltung Niederbayerns. Schon während des kurzweiligen Vortrags gab es zahlreiche Fragen und Meinungsäußerungen und auch im Anschluss daran wurde angeregt weiter diskutiert.

Genau dies ist der Sinn eines Bürgertreffs, so dass sich Ortsvorsitzender Christian Frankowski über eine gelungene Veranstaltung freuen konnte.

Bürgertreff August 2015

Kürzlich fand der zweite Bürgertreff der CSU Vilsbiburg zum Thema „Altersvorsorge und Riesterrente“ statt, der trotz des interessanten Themas nicht so gut besucht war wie erhofft. Gerade für die jüngere Generation, die am Beginn ihrer Arbeitslaufbahn steht, wäre dieses Thema äußerst wichtig.

Der Treff begann mit einem gut vorbereiteten und fundierten Vortrag von Josef Samhuber, der zunächst einmal anhand einiger Punkte, wie gesetzlicher Sozialversicherung, Bevölkerungspyramide und demografischer Entwicklung, erläuterte, wie es um die Zukunft der Rente steht. Sein Fazit lautet: Die gesetzliche Rente ist zwar sicher, aber nicht ihr Niveau – dieses wird fallen. Daraus ergibt sich die Folgerung, dass jeder selbst etwas tun muss, um seinen Lebensstandard im Alter zu sichern.

Bevor er die Riesterrente hervorhob, ging Herr Samhuber auch auf verschiedene andere Formen der zusätzlichen Altersvorsorge (z.B. Betriebsrenten, private Vorsorge wie Rürup u. ä.) ein. Er stellte dar, warum die Riesterrente – entgegen der oft verbreiteten Aussagen – unbedingt als ein Teil der zusätzlichen Altervorsorge zu empfehlen ist. Sehr deutlich und fundiert erläuterte er, dass insbesondere Familien mit geringem Einkommen von der Riesterrente profitieren. Aber auch für besser Verdienende ist sie sinnvoll, wenn alles richtig gemacht wird.

Am Ende seines Vortrages ging Herr Samhuber noch auf weitere wichtige Vorsorgeinstrumente, wie z. B. Berufsunfähigkeitsversicherungen, Unfallversicherungen und Risikolebensversicherungen ein. Er gab den Tipp, dass eine Versicherung auch eine gutes Geschenk für die Enkelkinder sein könne, die sich oft als Berufsanfänger eine solche Absicherung nicht leisten, obwohl diese gerade in jungen Jahren günstig und rentabel sei.

Im Anschluss an diesen Vortrag gab es eine rege Diskussion über das Renten-, Pensions- und Krankenkassensystem, bevor der Abend in gemütlichem Beisammensein ausklang.