CSU Fischessen 2020

Kürzlich fand im Kongressissimo das traditionelle Fischessen der CSU Vilsbiburg statt, das ganz im Zeichen der bevorstehenden Kommunalwahlen stand

Zu Beginn begrüßte der Ortsvorsitzende Christian Frankowski die Gäste und freute sich über deren zahlreiches Erscheinen.  

Im Anschluss daran präsentierte Bürgermeisterkandidat Stephan Steigenberger seine Ideen für Vilsbiburg. Eine „Politik der offenen Tür“ sei für ihn das Wichtigste, betonte er. Er konnte während der Vorstellung seiner Person überzeugend darlegen, dass ihn seine Erfahrung als Personalratsvorsitzender und Lehrer ebenso für das Amt prädestiniert wie seine berufliche Ausbildung als Wirtschaftspädagoge. Deshalb ist ihm eine florierende Wirtschaft für Vilsbiburg als Voraussetzung dafür, dass genug Geld für Investitionen vorhanden ist, ein wichtiges Anliegen. Es sei wichtig, dass mit dem vorhandenen Geld vernünftig gewirtschaftet werde. Dazu brachte er das Beispiel eines Privathaushaltes. Schließlich würde jede Privatperson zunächst für ein Dach über dem Kopf und genügend Essen sorgen. Erst dann könne man sich beispielsweise ein Auto anschaffen und in Urlaub fahren. Manche Mitbewerber würden gerne mit dem Urlaub anfangen und das Essentielle hinten anstellen, so Steigenberger.

Anschließend stellten sich die anwesenden Stadtratskandidatinnen und -kandidaten kurz vor.

Als Nächstes legte Landratskandidatin Claudia Geilersdorfer ihre Ziele und Ideen für den Landkreis Landshut sehr ausführlich und überzeugend dar. Es wurde deutlich, dass sie aufgrund ihres Berufes und ihrer Weiterbildung für dieses Amt mehr als geeignet ist. Sie betonte ihr offenes Ohr für die Bürgerinnen und Bürger und die Tatsache, dass sie in der „Mitte des Lebens stehend“ für die Jugend und die Erfahrenen gleichermaßen Verständnis habe. Im selben Maßen wie sie sich für den Landkreis engagiert, möchte sie sich für Vilsbiburg einsetzen, weswegen sie auch für den Stadtrat kandidiert.

Es folgte ein kurzer Vortrag des CSU-Fraktionsvorsitzenden Florian Anzeneder, der die Leitungsbilanz der CSU Fraktion im Stadtrat Vilsbiburg in den letzten sechs Jahren darlegte. Dabei ging er besonders auf die Nachfrage aus dem Stadtrat zum Thema Radwege ein. Dabei konnte er anschaulich darstellen, dass es in Vilsbiburg ein Radwegkonzept gibt, das aber nicht überall und an jeder Kreuzung für größtmögliche Sicherheit sorgt. Ein weiteres Thema war, dass bereits gefällte demokratische Entscheidungen nicht akzeptiert und ausgeführt, sondern im Nachhinein angezweifelt wurden. Es sei wichtig, sich an durch Mehrheitsbeschluss gefällte Entscheidungen zu halten, so Anzeneder.

Politischer Aschermittwoch der CSU in Passau, auch Vilsbiburger waren unter den Besuchern. Wie unsere Landratskandidatin Claudia Geilersdorfer (2.v.l.)

Den Abschluss bildete Christian Frankowski mit einer Rückschau auf den politischen Aschermittwoch in Passau, bei welchem Manfred Weber für seine Rede zu EU-spezifischen Themen standing ovations erhielt. Auch Markus Söder punktete mit vielen Pointen in seiner kurzweiligen Rede. Die Gäste im Kongressissimo konnten abschließend einen Zusammenschnitt der Redebeiträge aus Passau sehen.

Auch die anschließenden Diskussionen kamen nicht zu kurz.

CSU veranstaltete politischen Frühschoppen

Viele Besucher kamen zum Weißwurstfrühschoppen im Gasthaus Sieber in Gaindorf, zu dem der Ortsverband Vilsbiburg geladen hatte, um seine Kandidaten für die anstehende Kommunalwahl vorzustellen, die auch sehr zahlreich erschienen waren.

Der Ortsvorsitzende Bernhard Niedermeier begrüßte zunächst die Gäste.

Als Nächstes stellte Landratskandidatin Claudia Geilersdorfer ihre Ziele und Ideen für den Landkreis Landshut sehr ausführlich und überzeugend dar.

Landratskandidatin Claudia Geilersdorfer und Fraktionssprecher Florian Anzeneder informierten die Gäste über den Stimmzettel zur Kreistagswahl

Anschließend stellten sich die anwesenden Kreistagskandidaten und -kandidatinnen kurz persönlich vor. Dabei zeigten sie sich sehr engagiert und voller Überzeugung für ihre Liste und ihren Bürgermeisterkandidaten sowie ihre Landratskandidatin.

Im Anschluss daran präsentierte Bürgermeisterkandidat Stephan Steigenberger seine Ideen für Vilsbiburg. Durch seinen beruflichen Lebenslauf als Personalratsvorsitzender, Berufsschullehrer und Wirtschaftspädagoge konnte er viele Erfahrungen in den Bereichen Wirtschaft und Personalführung sammeln, die ihn für das Amt prädestinieren. Gerade im Bereich Wirtschaft zeigte er auf, wie wichtig es sei, die Finanzen im Auge zu behalten und mit den essentiellen Dingen zu beginnen. Auch arbeitete er die Bedeutung des Wasserstoffs anstelle von Gas als Übergangslösung für die Belastungsspitzen bei den Stadtwerken heraus. Ebenso legte er die Möglichkeit einer Hackschnitzelheizung für das Blockkraftwerk im Baugebiet Achldorf 2 kurz dar und führte an, dass diese von ihm im Hinterkopf behalten werde.

An diese Ausführungen anschließend stellten sich die anwesenden Stadtratskandidatinnen und -kandidaten kurz vor.

Christian Frankowski, Ortsvorsitzender CSU Vilsbiburg, bei der Vorstellung der Kandidaten

Den Abschluss bildete ein kurzer Vortrag des CSU-Fraktionsvorsitzenden Florian Anzeneder, der die Leitungsbilanz der CSU Fraktion im Stadtrat Vilsbiburg in den letzten sechs Jahren darlegte. Dabei ging er besonders auf die Baulandentwicklungen in Seyboldsdorf, Haarbach und im Burger Feld ein. Dass das Baugebiet in Achldorf längerfristig verpachtet ist, machte die Erschließung leider nicht möglich.  In seinen weiteren Ausführungen wurde deutlich, dass die CSU Fraktion immer wieder das finanzielle Gewissen der Stadt ist.

Nach dem offiziellen Teil, der von Bernhard Niedermeier beendet wurde, entstanden lebhafte und interessante Diskussionen mit den Kandidatinnen und Kandidaten zu den verschiedensten Themen. So bemerkte ein Teilnehmer, dass mit dem Ausscheiden von Georg Brams kein Stadtrat mehr aus dem Ortsteil kommt. Darauf bemerkte Bernhard Niedermeier, dass sich der Ortsverband Gaindorf-Haarbach gerne um die Belange des Gemeindeteils kümmern wird.

Der Ortsvorsitzende der CSU Vilsbiburg, Christian Frankowski, griff dieses Thema auch bei seiner Verabschiedung noch einmal auf und verwies auf das sehr intakte Vereinswesen, auf das Gaindorf mehr als stolz sein kann. Außerdem brachte er seine Freude über die rege Beteiligung heute, die gemütliche Atmosphäre in dem bayerischen Dorfwirtshaus und die regen Diskussionen zum Ausdruck.

CSU-Kandidatenvorstellung in Trauterfing

Gut besucht war der Frühschoppen im Gasthaus Steer in Trauterfing, zu dem der Ortsverband Vilsbiburg geladen hatte, um seine Kandidaten für die anstehende Kommunalwahl vorzustellen.

Der Stadtrat und Organisator der Veranstaltung Hermann Bauer begrüßte die Gäste sowie die anwesenden Kreistags- und Stadtratskandidaten.

Landratskandidatin Claudia Geilersdorfer stellt Ihre Ziele vor

Als Nächstes stellte Landratskandidatin Claudia Geilersdorfer ihre Ziele und Ideen für den Landkreis Landshut sehr ausführlich und überzeugend dar. Es wurde deutlich, dass sie aufgrund ihres Berufes und ihrer Weiterbildung für dieses Amt mehr als geeignet ist. Sie betonte ihr offenes Ohr für die Bürgerinnen und Bürger und die Tatsache, dass sie in der „Mitte des Lebens stehend“ für die Jugend und die Erfahrenen gleichermaßen Verständnis habe. Im selben Maßen wie sie sich für den Landkreis engagiert, möchte sie sich für Vilsbiburg einsetzen, weswegen sie auch für den Stadtrat kandidiert.

Bürgermeisterkandidat Stephan Steigenberger bei seinem Vortrag über seine Person und seine Ziele für Vilsbiburg

Im Anschluss daran präsentierte Bürgermeisterkandidat Stephan Steigenberger seine Ideen für Vilsbiburg. Eine „Politik der offenen Tür“ sei für ihn das Wichtigste, betonte er. Er konnte während der Vorstellung seiner Person überzeugend darlegen, dass ihn seine Erfahrung als Personalratsvorsitzender und Lehrer ebenso für das Amt prädestiniert wie seine berufliche Ausbildung als Wirtschaftspädagoge. Sein soziales Engagement in verschiedenen Vereinen und privat für die Tafel gibt ihm einen Einblick in die Sorgen, Nöte und Wünsche der Vilsbiburger. Seine Rede wurde mit großem Applaus belohnt.

CSU Ortsvorsitzender Christian Frankowski bei der Vorstellung der Stadtratskandidaten

Anschließend stellte CSU Ortsvorsitzender Christian Frankowski die Stadtratskandidatinnen und -kandidaten vor.

Den Abschluss bildete ein kurzer Vortrag des CSU-Fraktionsvorsitzenden Florian Anzeneder, der die Leitungsbilanz der CSU Fraktion im Stadtrat Vilsbiburg in den letzten sechs Jahren darlegte.

Florian Anzeneder beim Referat über die Leistungen der CSU-Fraktion im Stadtrat

Nach dem offiziellen Teil entstanden lebhafte und interessante Diskussionen mit den Kandidatinnen und Kandidaten zu den verschiedensten Themen, unter anderem die Instandhaltung der im Gemeindebesitz befindlichen Kieswege, die Ertüchtigung des Kreisverkehrs an der Umgehungsstraße, das weitere Vorgehen bei der B15 neu und eine bürgernahe Verwaltung.

Der Ortsvorsitzende der CSU Vilsbiburg, Christian Frankowski, brachte bei der Verabschiedung nochmal seine Freude über die zahlreichen Gäste, die gemütliche Atmosphäre in dem bayerischen Dorfwirtshaus und die regen Diskussionen zum Ausdruck.

Seniorentreff am 09.02.2020

Die Referenten und Kandidaten beim Bürgertreff – Senioren am 09.02.2020 im Cafe Konrad. Landratskandidatin Claudia Geilersdorfer (3.v.l. -vorne) und Bürgermeisterkandidat Stephan Steigenberger (3.v.r. – vorne) stellen sich den Anwesenden vor und sprachen über ihre Wahlziele.

Beim Bürgertreff – Senioren referierte Kreistagskandidat und Vertreter der „Landes-SeniorenVertretung Bayern e.V.„, Salvatore Lando u.a. über Fördermittel beim altersgerechten Umbau von Wohnungen und die SOS-Rettungsdose (siehe Bild).

Referent und Kreistagskandidat: Salvatore Lando

CSU-Kandidatenvorstellung in Seyboldsdorf

Viele Seyboldsdorfer waren der Einladung der CSU Vilsbiburg gefolgt, sich im „Bierstüberl“ der Metzgerei Gruber ein Bild von den Kandidatinnen und Kandidaten zur anstehenden Kommunalwahl zu machen. Der Ortsvorsitzende Josef Samhuber begrüßte die nahezu 65 Gäste, darunter Bundestagsabgeordneten Florian Oßner und die anwesenden Kreistags- und Stadtratskandidaten. Besonderer Dank wurde der Familie Gruber ausgesprochen, deren Bierstüberl in der ehemaligen Metzgerei ein wenig die Lücke ausgleicht, welche die Schließung der ehemaligen Gaststätte „Breitenacher“ hinterlassen hatte.

Die anschließende Moderation übernahm CSU Ortsvorsitzenden Christian Frankowski, der hervorhob, dass alle Ortsverbände im Stadtgebiet Vilsbiburg zusammengehören. Er ging auf verschiedene Probleme und Themen ein, welche die Vilsbiburger Bürger beschäftigen, unter anderem auf die Nord-Ost-Umgehung und den Ausbau des Radwegnetzes.

Als Nächstes stellte Landratskandidatin Claudia Geilersdorfer ihre Ziele und Ideen für den Landkreis Landshut sehr ausführlich und überzeugend dar. Es wurde deutlich, dass sie aufgrund ihres Berufes und ihrer Weiterbildung für dieses Amt mehr als geeignet ist. Sie betonte ihr offenes Ohr für die Bürgerinnen und Bürger und die Tatsache, dass sie in der „Mitte des Lebens stehend“ für die Jugend und die Erfahrenen gleichermaßen Verständnis habe. Im selben Maßen wie sie sich für den Landkreis engagiert, möchte sie sich für Vilsbiburg einsetzen, weswegen sie auch für den Stadtrat kandidiert.

Im Anschluss daran präsentierte Bürgermeisterkandidat Stephan Steigenberger seine Visionen für Vilsbiburg. Eine „Politik der offenen Tür“ sei für ihn das Wichtigste, betonte er. Er konnte während der Vorstellung seiner Person überzeugend darlegen, dass ihn seine Erfahrung als Personalratsvorsitzender und Lehrer ebenso für das Amt prädestiniert wie seine berufliche Ausbildung als Wirtschaftspädagoge. Sein soziales Engagement in verschiedenen Vereinen und privat für die Tafel gibt ihm einen Einblick in die Sorgen, Nöte und Wünsche der Vilsbiburger. Seine Rede wurde mit großem Applaus belohnt.

Nach Stephan Steigenberger stellten sich die anwesenden Stadtratskandidaten persönlich vor und gaben einen kurzen Einblick in ihre Ideen und Ziele.

Abschließend stellte Florian Anzeneder die Leitungsbilanz der CSU Fraktion im Stadtrat Vilsbiburg in den letzten sechs Jahren dar.

Nach dem offiziellen Teil entstanden lebhafte und interessante Diskussionen mit den Kandidatinnen und Kandidaten zu dorfspezifischen Themen, wie den Gasanschluss an das Gasnetz Vilsbiburg, die vielfältigen Vereine in Seyboldsdorf und die Erschließung des Baugebiets Seyboldsdorf Süd, in dem Frühjahr 2020 die Bebauung beginnend wird. 

CSU Wahlkampfauftakt zur Kommunalwahl

Auftaktveranstaltung am 28.01.2020 in Frauensattling

CSU-Ortsvorsitzender Albert Brandlhuber freute sich sehr,
einen Saal voller Gäste begrüßen zu dürfen

Beim Wahlkampfauftakt der CSU in Frauensattling präsentierte sich zu Beginn die Landratskandidatin Claudia Geilersdorfer. Anschließend nutzten die anwesenden Kreistagskandidaten die Gelegenheit, sich kurz vorzustellen.

Bürgermeisterkandidat Stephan Steigenberger bei seiner Vorstellung

Auch Bürgermeisterkandidat Stephan Steigenberger stellte sich persönlich vor und konnte dem Publikum seine Ideen und Ziele für Vilsbiburg nahe bringen.

Fraktionssprecher Florian Anzeneder bei seiner Rede zur aktuellen Stadtratspolitik

Im Anschluss daran stellten sich die zahlreich anwesenden Stadtratskandidaten und -kandidatinnen kurz vor.

Abschließend wurden rege Diskussionen geführt.

Neujahrsempfang 2020

Mit aller Kraft für die Bürger arbeiten – Oberbürgermeister a.D. Hans Rampf begeisterte bei CSU-Neujahrsempfang

Vilsbiburg. Dass man in der Kommunalpolitik vieles bewegen kann und, dass Vilsbiburg am 15. März eine einmalige Chance zu einem Politikwechsel im Rathaus hat, das wurde beim diesjährigen Neujahrsempfang des CSU-Ortsverbandes beim AUT.OS deutlich. Als Gastredner hatte sich Landhuts Oberbürgermeister a.D., Hans Rampf, angekündigt – und die Besucher wurden nicht enttäuscht: Mit klaren Worten fasste Rampf die aktuelle politische Lage auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene zusammen und wagte einen Blick in die Zukunft.

Ortsvorsitzender Christian Frankowski begrüßt die zahlreichen Gäste

Zunächst stellte sich die Vilsbiburgerin Claudia Geilersdorfer als CSU-Landratskandidatin vor. Sie unterstrich ihre Motivation für den Job der Landkreis-Chefin und machte deutlich, dass eine moderne und zukunftsfähige Politik für die Bürger nur in einem harmonischen Team funktionieren könne.

Landratskandidatin Claudia Geilersdorfer

Als Team-Player für die Bürger bezeichnete sich auch CSU-Bürgermeisterkandidat Stephan Steigenberger. Steigenberger verdeutlichte, dass seine Motivation in seiner Geschichte zu suchen sei. Vor allem zu Zeiten seines Studiums sei ihm bewusst geworden, dass seine Wurzeln an der Vils zu suchen seien. „Ich liebe Vilsbiburg, und das schon immer. Deshalb will ich mein Wissen, meine Kraft und mein Engagement der Stadt und deren Bürger zur  Verfügung stellen“, meinte der 51-Jährige unter dem Applaus der rund 200 Gäste.

Bürgermeisterkandidat Stephan Steigenberger

Steigenberger: „Als Team die besten Lösungen finden“

Dabei stellte Steigenberger, wie schon zuvor Claudia Geilerdorfer, klar, dass eine vernünftige Politik nur in einem starken Team funktionieren könne: „Egal, ob in der Verwaltung oder im Stadtrat – wir müssen gemeinsam die besten Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft suchen und diese Lösungen im Sinne unserer Stadt und der Bürger umsetzen“, verdeutlichte Steigenberger den Team-Gedanken, der – sollte er am 15. März gewählt werden – durchs Rathaus an der Vils wehen soll.

Hans Rampf (Alt-OB der Stadt Landshut)

Mit Hans Rampf, dem ehemaligen Oberbürgermeister der Drei-Helmen-Stadt Landshut, hatte der CSU-Ortsverband einen Vollblut-Kommunalpolitiker für das Hauptreferat verpflichtet – und Rampf enttäuschte die Gäste nicht. Vor allem ging Rampf mit der überbordenden Bürokratie für den Mittelstand ins Gericht. An dieser Stelle griff er die Bonpflicht auf, die seit 1. Januar gilt: „Das kann man doch keinem normalen Menschen mehr erklären, in diesen Zeiten ein solches Bürokratie-Monster von der Leine zu lassen“, sagte Rampf. Er machte auch den vielen Gästen aus Politik und Wirtschaft Mut: „Wir stehen in der Region echt gut da – vor allem BMW und Dräxlmaier haben sich in Sachen E-Mobilität gut ausgerichtet und sind fit für die Zukunft.“ Dennoch gelte es, sich nicht auf dem Geschaffenen auszuruhen, man müsse weiter für eine zukunftsfähige und prosperierende Region arbeiten.

Die geladenen Gäste folgten interessiert den Ausführungen von Hauptredner Hans Rampf

Für Hans Rampf ist auch klar, dass die B15neu nicht bei Landshut oder Geisenhausen enden könne: „Das ist doch klar, dass diese wichtige Straße schleunigst bis zur A93 weitergebaut werden muss“, meinte Rampf und traf damit den Nerv der Anwesenden, die diese Aussage mit langem Beifall honorierten.

Gleichzeitig ermahnte der Oberbürgermeister a.D., dass der ÖPNV ausgebaut  und billiger werden müsse: „Ich stell mir vor, dass man im Halb-Stunden-Takt von Seyboldsdorf nach Landshut fahren kann – und das für maximal fünf Euro“, meinte Hans Rampf – so wie es derzeit sei, sei klar, dass jeder das Auto nehme. 

Auch machte sich Hans Rampf – wie schon zu seiner Amtszeit – für eine Fusion  von Lakumed und dem Landshuter Klinikum stark: „Dabei müssen die Krankenhäuser in der Fläche erhalten werden; sie müssten sich aber spezialisieren. Nur so kann man an höhere Förderungen und bessere Einstufungen kommen“, erklärte der Kommunalpolitiker.

Die Gäste würdigten die Rede von Hans Rampf mit lang anhaltendem Applaus. Anschließend stellte CSU-Ortsvorsitzender Christian Frankowski die CSU-Kandidaten für die Stadtratswahl am 15. März mit launigen Worten unterhaltsam vor.  Dabei wurde wiederum deutlich, wie ausgeglichen und bunt die Liste der 24 Kandidaten ist.

Die CSU-Kandidaten für die Kommunalwahl am 15. März 2020

** Aufnahme der Kandidaten in größerer Version **

Wenig später begeisterte die Narrhalla Vilsbiburg mit ihrem aktuellen Programm, zudem wurden an verschiedene Politiker, CSU-Mitglieder und Honoratioren die begehrten Narrhalla-Orden verliehen.

Das bezaubernde Prinzenpaar der Narrhalla Vilsbiburg mit unseren Kandidaten

Kurze Videos und Impressionen des Neujahrsempfangs gibt es auch unter

www.facebook.com/CSUVilsbiburg

Bundespolitik beim CSU-Bürgertreff

Am 21.11. konnte die CSU Vilsbiburg den Bundestagsabgeordneten Florian Oßner, Mitglied des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur, begrüßen. Nach der Begrüßung durch Christian Frankowski und Peter Gartner berichtete der Verkehrspolitiker von seiner Arbeit in Berlin, darüber, wie Ausschussarbeit und Parlamentsarbeit ineinander greifen.

(v.r.) Christian Frankowski, Florian Ossner, Claudia Geilersdorfer, Stephan Steigenberger; Peter Gartner und Wolfgang Wimmer

Ein Großteil der parlamentarischen Arbeit wird in den Ausschüssen erbracht. Dort findet weitestgehend die ausführliche fachliche Diskussion der vielfältigen und heutzutage überwiegend hochkomplexen Themen statt. Der einzelne Abgeordnete im Bundestag hat nicht ansatzweise eine Chance, sich in alle anstehenden Themen so hinein zu arbeiten, dass er von sich aus eine fundierte Entscheidung treffen könnte. Deswegen verlassen sich die Fraktionskollegen normalerweise darauf, was in den jeweiligen Ausschüssen erarbeitet wird.

Florian Oßner ist seit sechs Jahren im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur, und in dieser Zeit hat es geradezu einen Paradigmenwechsel in der Arbeit des Ausschusses gegeben, nicht nur weil das gesamte Thema Digitalisierung erst in dieser Zeit neu hinzugekommen ist. Überhaupt hat sich an der Arbeit eines Bundestagsabgeordneten seit der letzten Wahlperiode viel verändert.

Sehr gut gelang ihm die Darstellung der Abstimmungen im Parlament. Parlamentssitzungen dauern oft von 9 bis 24 Uhr und länger und beinhalten zum Teil 20 bis 40 Tagesordnungspunkte. Dabei sind nicht alle Abgeordneten bei jeder Diskussion anwesend, sondern die Abgeordneten der jeweiligen Fachausschüsse. Um an den Abstimmungen – insbesondere an den sogenannten namentlichen Abstimmungen – teilzunehmen, werden sie auf jeden Fall kurzfristig dazu geholt; bei Abwesenheit wird sogar eine nicht unerhebliche „Strafzahlung“ fällig.

Die Themen der Parlamentssitzungen werden in den Ausschüssen, die paritätisch, also nach der Sitzverteilung im Parlament besetzt (und somit auch demokratisch legitimiert) sind, vorbereitet. Die Abgeordneten der Fraktionen werden durch die jeweiligen Sprecher ausführlich informiert und auf die Abstimmungen vorbereitet.

An einem Tag mit Parlamentssitzungen wird also viel parallel mit weiteren Treffen und Gesprächen gearbeitet und man muss für die Abstimmungen in der Regel immer verfügbar sein. Florian Oßner konnte durch diese Ausführungen gut verständlich machen, wie immer wieder Bilder von leeren Parlamentssälen entstehen und dabei das Vorurteil ausräumen, dass dies mit Faulheit oder Desinteresse der Abgeordneten zu tun hätte.

Weiter erläuterte er die Bedeutung des Themas Infrastruktur und Verkehr. Zum Thema Mobilität wies er darauf hin, dass sich hier enorm viel verändern wird. Dabei wird in der Diskussion und den Vorschlägen von vielen Seiten meist nicht berücksichtigt, wie unterschiedlich die Mobilitätsansprüche in Stadt und Land sind und dass die Lösungen bei vernünftiger Abwägung nicht dieselben sein können. „Dem multimodalen Verkehr, also dem möglichst flüssigen Ineinander greifen verschiedener Verkehrsträger, wie Rad, Schiene, Straße, Flugverkehr und Wasserstraßen kommt dabei eine besondere Bedeutung zu“, so Oßner. „Gerade in den Städten wird eine bessere Vernetzung mit Sharing-Modellen oder Park & Ride unumgänglich – dazu braucht es mutige Konzepte.“

Weiterbau der B15 neu notwending

Ganz ausführlich stellte Florian Oßner auch den Ausbau der B15 neu dar, die am Ende die Nord-Süd-Verbindung zwischen A93, A92 und A94 sicherstellen soll. „Vilsbiburg würde davon sehr stark vom jetzigen Verkehr auf der B299 entlastet werden, weshalb nun nach der letzten Teilabschnittseröffnung ab der A92 zügig weitergebaut werden muss“, so Oßner. Zudem freut es den Verkehrspolitiker, dass die Bahntickets aufgrund der Umsatzsteuersenkung in Zukunft um 12 Prozentpunkte günstiger werden. „Dies ist eine klare umweltpolitische Positionierung und eine Stärkung der Schiene.“  Zum Themenspektrum des Ausschusses gehören natürlich nicht nur Straßen- und Bahnverkehr, sondern ebenso Schiff- und Luftfahrt. Auch die digitale Infrastruktur mit den wichtigen Themen Breitband- und Mobilfunkverbindung ist neu hinzugekommen. Gerade über letztere wird ja derzeit viel diskutiert und geschimpft, was sehr verständlich und aus Sicht der Bürger berechtigt ist. Aber es gilt dabei auch zu berücksichtigen, dass dieser Ausbau riesige Investitionen verlangt und z. B. die Suche nach Mobilfunkmast-Standorten enorm schwierig und langwierig ist, vor allem auch wegen der Ablehnung und der Proteste vieler Bürger. „Der Bund wird dazu eine eigene Gesellschaft zur Schließung der Mobilfunklücken gründen, um hier mehr Geschwindigkeit reinzubringen“, so der Bundestagsabgeordnete.

Es wurden zahlreiche Fragen gestellt, die alle von Florian Oßner mit großer Kompetenz beantwortet wurden, ob zum Thema E-Mobilität, Zugverkehr zwischen München / Flughafen – Landshut – Vilsbiburg – Mühldorf – München (Anbindung Flughafen, Verfügbarkeit abends, Express S-Bahn zum Flughafen) oder zu Schwierigkeiten bei Visa und Arbeitserlaubnis für Flüchtlinge und Migranten.

Besonders freuen konnte sich die CSU Vilsbiburg über den Gegenbesuch der Muslimgemeinde Vilsbiburg, die ja erst vor kurzem den stellvertretenden Landrat Rudolf Lehner, Bürgermeisterkandidaten Stephan Steigenberger und CSU-Ortsvorsitzenden Christian Frankowski eingeladen hatte.

Des Weiteren stellte Florian Oßner klar, wie wichtig ihm der Erfolg ist, dass der Solidaritätszuschlag jetzt für 90% der betroffenen Steuerzahler abgeschafft wird, auch wenn er bedauert, dass die komplette Abschaffung im Moment nicht durchsetzbar war, wovon im Besonderen auch viele Unternehmer und Personengesellschaften betroffen sind.

Ortsvorsitzender Christian Frankowski bedankt sich bei Florian Oßner (MdB) für seinen umfangreichen Vortrag über die aktuelle Bundespolitik

Anschließend bedankte sich Christian Frankowski bei Florian Oßner für die gelungene und sehr informative Veranstaltung: „Florian Oßner ist ‚einer von uns‘, der immer ein offenes Ohr für die Anliegen seiner Wähler hat.“

Viele Bürger beschweren sich über die „Abgehobenheit“ der Politiker, das Desinteresse gegenüber dem Wähler. Florian Oßner beweist immer wieder, dass dies nicht den Tatsachen entspricht. Die meisten Politiker legen großen Wert darauf, das „Ohr am Bürger zu haben“. Dafür nutzen sie unter anderem gerne Veranstaltungen wie diesen Bürgertreff.

CSU besucht das Technologiezentrum Energie

CSU-Vorstandsmitglieder und Stadtratskandidaten bei der Besichtigung

Weil die Energieversorgung ein extrem wichtiges, aber angesichts der CO2-Problematik und vieler anderer Faktoren auch ein extrem schwieriges Thema ist, stattete die Vorstandschaft der CSU Vilsbiburg zusammen mit amtierenden Stadträten, Stadtratskandidaten und dem Bürgermeisterkandidat Stephan Steigenberger dem TZE in Ruhstorf an der Rott einen Informationsbesuch ab. Benedikt Hillinger hatte den Besuch organisiert und mit Herrn Michael Riebesecker sehr gut vorbereitet und abgesprochen. Die Besucher aus Vilsbiburg wurden bei der Ankunft bereits erwartet, so konnte es gleich mit dem straffen Programm weitergehen.

Das TZE, diese Abkürzung steht für „Technologiezentrum Energie„, ist eine Außenstelle und Forschungseinrichtung der Hochschule Landshut, die sich mit dem Thema Energie und vor allem dem Schwerpunkt Energiespeicherung beschäftigt.

Da gerade die erneuerbaren Energien überwiegend das Problem haben, dass sie äußerst ungleichmäßig, wenig steuerbar und wechselhaft erzeugt werden, kommt den Möglichkeiten der effektiven Energiespeicherung eine sehr wichtige Rolle bei der künftigen Energieversorgung zu.

Speichermedien werden immer dann interessant, wenn man momentan überschüssigen Strom hat. In Vilsbiburg passiert das derzeit nur an weniger als sieben Tagen im Jahr und dann wird ggf. das Solarfeld vom Netz genommen. Regional übergreifend ist dies aber schon heute durchaus öfter der Fall und wird natürlich immer häufiger eintreten, wenn der Anteil der „unregelmäßig erzeugten Energien“ zunimmt, was ja das vorrangige Ziel ist.

Produktionsspitzen bei viel Wind oder Sonne müssen dann gespeichert und später wieder in Strom und / oder Wärme umgewandelt werden. Auch das Betanken von Verkehrsmitteln mit diesem aus „Überschussstrom“ produzierten Wasserstoff oder Methangas ist dann möglich.

Die spannende Veranstaltung unterteilte sich in zwei Vorträge durch Herrn Robert Hahn und Herrn Michael Riebesecker sowie eine Führung durch den Standort in Ruhstorf. Im Vortrag wurde unter anderem eine gesamthafte Berechnung gezeigt, wie die Versorgung Deutschlands ausschließlich mit erneuerbaren Energien in Summe klappen könnte. Das Ergebnis war zwar zunächst ermutigend, zeigte aber auch, wie schwierig es ist, bei solch einer Rechnung alle Effekte mit einfließen zu lassen. Zahlreiche Fragen blieben daher offen.

Für die CO2-neutrale Energiespeicherung werden hier vor allem die Batterieforschung und die X-to-Gas-Konzepte gesehen.         

Noch lange nicht ausgereizt hinsichtlich der weiteren Entwicklungsmöglichkeiten sind die Lithium-Ionen-Akkus. Für die deutliche Erhöhung von Energiedichte, Lebensdauer und Sicherheit gibt es verschiedene Ansätze.

Dass Forschung und Entwicklung zu Zelltechnologie und Zellfertigung in Deutschland weiterhin vorangetrieben werden, ist in diesem Zusammenhang ein wichtiges Ziel. Speziell die möglichen Fertigungsverfahren, sogar teilweise in einer Kleinserienproduktion, konnten beim späteren Rundgang besichtigt werden.

Ein weiterer ganz entscheidender Faktor in der Speichertechnologie sind energieeffiziente, umweltgerechte und natürlich kostengünstige Fertigungsprozesse für die Speichermedien, denn sonst sind die Speicherprodukte im nötigen Umfang nicht bezahlbar oder ihre Umweltbilanz wird durch ihre Herstellung ganz oder zu einem hohen Anteil zunichte gemacht.   

Es gibt großes Potential und viele Entwicklungsmöglichkeiten, aber natürlich können Speicher nur helfen, die Energiewende umzusetzen, da sie kein Selbstzweck sind und keine einzige Kilowattstunde erzeugen.

Neben der weiteren Forschung in der elektrischen und chemischen Energiespeicherung ist auch die intelligent gesteuerte und effektive Nutzung der einmal vorhandenen Speichermöglichkeiten ein wichtiges Thema.               

In Summe spielt die Forschung in diesen und anderen Themen der Energieversorgung eine sehr wichtige Rolle, denn ohne weitere markante technische Fortschritte und auch der nötigen Technologieoffenheit wird die Energiewende in realistischer Form nicht zu schaffen sein, so die einhellige Meinung der Vilsbiburger Besucher.

Und in keinem Bereich wird es die eine, alles abdeckende Lösung geben, sondern einen Mix aus vielen unterschiedlichen Ansätzen, jedenfalls mehr als in der Vergangenheit, wird für das Zukunftsszenario nötig sein. 

Und natürlich ist es mit der Forschung nicht getan, auch wenn sie herausragende Fortschritte bringt. Denn zwischen dem Durchbruch im Forschungslabor und der großflächigen Verfügbarkeit praktisch nutzbarer und auch bezahlbarer Produkte und Einrichtungen liegt noch ein langer – und teurer – Weg! Hier wünschte Claudia Geilersdorfer langen Atem und die richtigen Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt, damit die gezeigten Projekte und Entwicklungen auch zur Marktreife gebracht werden können. Bürgermeisterkandidat Stephan Steigenberger zog am Ende dieser Informationsfahrt folgendes Fazit:

Es handelt sich um ein hochinteressantes und topaktuelles Thema, deshalb war diese Informationsfahrt absolut lohnenswert, auch wenn sie natürlich keine sofort umsetzbaren Antworten bringen konnte.