Besuch beim Anrufsammeltaxi

CSU-Bürgermeisterkandidat Stephan Steigenberger zu Besuch beim Anrufsammeltaxi

Kürzlich empfingen die Gesellschafter des AST, Askin Galioglu und Aytac Amel, den Bürgermeisterkandidaten der CSU, Stephan Steigenberger, der sich über das Anrufsammeltaxi und die damit verbundenen Möglichkeiten informieren wollte.  Laut der Gesellschafter sei Steigenberger bisher der einzige, der sich bei ihnen genauer nach der Funktionsweise des AST erkundigte. Dieses wird seit 1998 durch das örtliche Taxiunternehmen betrieben. Damals war festgestellt worden, dass das AST einen Bruchteil der Kosten einer Buslinie verursache. Das AST fährt stündlich, wobei eine halbe Stunde vorher bestellt werden muss. Der Kunde zahlt dabei je nach Zone einen Festtarif pro Fahrgast, den Rest der Kosten übernimmt die Stadt. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Kunde an eine individuelle Stelle gebracht wird, nicht nur von Haltestelle zu Haltestelle.

Es gibt in Vilsbiburg und den Ortsteilen 90 Haltestellen, also sehr viel mehr individuelle Zusteigemöglichkeiten als bei einer Buslinie. Auch der Umweltgedanke spielt eine Rolle, da das Taxi nur fährt, wenn es angefordert wird, anders als der Bus, der immer alle Haltestellen anfahren müsste. Die Kosten für Unterhalt und Personal der Taxis liegt, im Gegensatz zum Bus, bei dem es die Stadt übernehmen muss, beim Unternehmen.

Darüber hinaus sind die Taxifahrer auch gerne bereit, den Senioren beim Tragen von schwerem Gepäck oder Einkäufen zu helfen, bringen außerdem Kinder sicher zu vereinbarten Orten und übergeben diese an die Eltern. Auch sind die Taxis bei den Abfahrtszeiten etwas flexibler. Wenn zum Beispiel ein Zug zur vollen Stunde erreicht werden muss, wird der Fahrgast eben ein wenig eher abgeholt.

Abschließend wurde festgestellt, dass über AST ca. 450 Fahrten im Monat laufen, die meist von denselben Kunden genutzt werden. Eine Buslinie wäre somit nicht annähernd ausgelastet.

Insgesamt wurde durch den Besuch und das Gespräch mit den Gesellschaftern die Haltung der örtlichen CSU und von Stephan Steigenberger eindeutig untermauert: Die Installation regelmäßiger Buslinien ist eher keine gute Idee. Stattdessen sollte mit einigen Verbesserungen, wie zum Beispiel der Buchungsmöglichkeit über eine App, auf den Ausbau des AST gesetzt werden. Dies ist die Zielrichtung, die Stephan Steigenberger bereits bei der Aufstellungsversammlung im letzten September vorgestellte hatte.

CSU-Kandidatenvorstellung in Trauterfing

Gut besucht war der Frühschoppen im Gasthaus Steer in Trauterfing, zu dem der Ortsverband Vilsbiburg geladen hatte, um seine Kandidaten für die anstehende Kommunalwahl vorzustellen.

Der Stadtrat und Organisator der Veranstaltung Hermann Bauer begrüßte die Gäste sowie die anwesenden Kreistags- und Stadtratskandidaten.

Landratskandidatin Claudia Geilersdorfer stellt Ihre Ziele vor

Als Nächstes stellte Landratskandidatin Claudia Geilersdorfer ihre Ziele und Ideen für den Landkreis Landshut sehr ausführlich und überzeugend dar. Es wurde deutlich, dass sie aufgrund ihres Berufes und ihrer Weiterbildung für dieses Amt mehr als geeignet ist. Sie betonte ihr offenes Ohr für die Bürgerinnen und Bürger und die Tatsache, dass sie in der „Mitte des Lebens stehend“ für die Jugend und die Erfahrenen gleichermaßen Verständnis habe. Im selben Maßen wie sie sich für den Landkreis engagiert, möchte sie sich für Vilsbiburg einsetzen, weswegen sie auch für den Stadtrat kandidiert.

Bürgermeisterkandidat Stephan Steigenberger bei seinem Vortrag über seine Person und seine Ziele für Vilsbiburg

Im Anschluss daran präsentierte Bürgermeisterkandidat Stephan Steigenberger seine Ideen für Vilsbiburg. Eine „Politik der offenen Tür“ sei für ihn das Wichtigste, betonte er. Er konnte während der Vorstellung seiner Person überzeugend darlegen, dass ihn seine Erfahrung als Personalratsvorsitzender und Lehrer ebenso für das Amt prädestiniert wie seine berufliche Ausbildung als Wirtschaftspädagoge. Sein soziales Engagement in verschiedenen Vereinen und privat für die Tafel gibt ihm einen Einblick in die Sorgen, Nöte und Wünsche der Vilsbiburger. Seine Rede wurde mit großem Applaus belohnt.

CSU Ortsvorsitzender Christian Frankowski bei der Vorstellung der Stadtratskandidaten

Anschließend stellte CSU Ortsvorsitzender Christian Frankowski die Stadtratskandidatinnen und -kandidaten vor.

Den Abschluss bildete ein kurzer Vortrag des CSU-Fraktionsvorsitzenden Florian Anzeneder, der die Leitungsbilanz der CSU Fraktion im Stadtrat Vilsbiburg in den letzten sechs Jahren darlegte.

Florian Anzeneder beim Referat über die Leistungen der CSU-Fraktion im Stadtrat

Nach dem offiziellen Teil entstanden lebhafte und interessante Diskussionen mit den Kandidatinnen und Kandidaten zu den verschiedensten Themen, unter anderem die Instandhaltung der im Gemeindebesitz befindlichen Kieswege, die Ertüchtigung des Kreisverkehrs an der Umgehungsstraße, das weitere Vorgehen bei der B15 neu und eine bürgernahe Verwaltung.

Der Ortsvorsitzende der CSU Vilsbiburg, Christian Frankowski, brachte bei der Verabschiedung nochmal seine Freude über die zahlreichen Gäste, die gemütliche Atmosphäre in dem bayerischen Dorfwirtshaus und die regen Diskussionen zum Ausdruck.

CSU-Kandidatenvorstellung in Seyboldsdorf

Viele Seyboldsdorfer waren der Einladung der CSU Vilsbiburg gefolgt, sich im „Bierstüberl“ der Metzgerei Gruber ein Bild von den Kandidatinnen und Kandidaten zur anstehenden Kommunalwahl zu machen. Der Ortsvorsitzende Josef Samhuber begrüßte die nahezu 65 Gäste, darunter Bundestagsabgeordneten Florian Oßner und die anwesenden Kreistags- und Stadtratskandidaten. Besonderer Dank wurde der Familie Gruber ausgesprochen, deren Bierstüberl in der ehemaligen Metzgerei ein wenig die Lücke ausgleicht, welche die Schließung der ehemaligen Gaststätte „Breitenacher“ hinterlassen hatte.

Die anschließende Moderation übernahm CSU Ortsvorsitzenden Christian Frankowski, der hervorhob, dass alle Ortsverbände im Stadtgebiet Vilsbiburg zusammengehören. Er ging auf verschiedene Probleme und Themen ein, welche die Vilsbiburger Bürger beschäftigen, unter anderem auf die Nord-Ost-Umgehung und den Ausbau des Radwegnetzes.

Als Nächstes stellte Landratskandidatin Claudia Geilersdorfer ihre Ziele und Ideen für den Landkreis Landshut sehr ausführlich und überzeugend dar. Es wurde deutlich, dass sie aufgrund ihres Berufes und ihrer Weiterbildung für dieses Amt mehr als geeignet ist. Sie betonte ihr offenes Ohr für die Bürgerinnen und Bürger und die Tatsache, dass sie in der „Mitte des Lebens stehend“ für die Jugend und die Erfahrenen gleichermaßen Verständnis habe. Im selben Maßen wie sie sich für den Landkreis engagiert, möchte sie sich für Vilsbiburg einsetzen, weswegen sie auch für den Stadtrat kandidiert.

Im Anschluss daran präsentierte Bürgermeisterkandidat Stephan Steigenberger seine Visionen für Vilsbiburg. Eine „Politik der offenen Tür“ sei für ihn das Wichtigste, betonte er. Er konnte während der Vorstellung seiner Person überzeugend darlegen, dass ihn seine Erfahrung als Personalratsvorsitzender und Lehrer ebenso für das Amt prädestiniert wie seine berufliche Ausbildung als Wirtschaftspädagoge. Sein soziales Engagement in verschiedenen Vereinen und privat für die Tafel gibt ihm einen Einblick in die Sorgen, Nöte und Wünsche der Vilsbiburger. Seine Rede wurde mit großem Applaus belohnt.

Nach Stephan Steigenberger stellten sich die anwesenden Stadtratskandidaten persönlich vor und gaben einen kurzen Einblick in ihre Ideen und Ziele.

Abschließend stellte Florian Anzeneder die Leitungsbilanz der CSU Fraktion im Stadtrat Vilsbiburg in den letzten sechs Jahren dar.

Nach dem offiziellen Teil entstanden lebhafte und interessante Diskussionen mit den Kandidatinnen und Kandidaten zu dorfspezifischen Themen, wie den Gasanschluss an das Gasnetz Vilsbiburg, die vielfältigen Vereine in Seyboldsdorf und die Erschließung des Baugebiets Seyboldsdorf Süd, in dem Frühjahr 2020 die Bebauung beginnend wird. 

CSU besucht das Technologiezentrum Energie

CSU-Vorstandsmitglieder und Stadtratskandidaten bei der Besichtigung

Weil die Energieversorgung ein extrem wichtiges, aber angesichts der CO2-Problematik und vieler anderer Faktoren auch ein extrem schwieriges Thema ist, stattete die Vorstandschaft der CSU Vilsbiburg zusammen mit amtierenden Stadträten, Stadtratskandidaten und dem Bürgermeisterkandidat Stephan Steigenberger dem TZE in Ruhstorf an der Rott einen Informationsbesuch ab. Benedikt Hillinger hatte den Besuch organisiert und mit Herrn Michael Riebesecker sehr gut vorbereitet und abgesprochen. Die Besucher aus Vilsbiburg wurden bei der Ankunft bereits erwartet, so konnte es gleich mit dem straffen Programm weitergehen.

Das TZE, diese Abkürzung steht für „Technologiezentrum Energie„, ist eine Außenstelle und Forschungseinrichtung der Hochschule Landshut, die sich mit dem Thema Energie und vor allem dem Schwerpunkt Energiespeicherung beschäftigt.

Da gerade die erneuerbaren Energien überwiegend das Problem haben, dass sie äußerst ungleichmäßig, wenig steuerbar und wechselhaft erzeugt werden, kommt den Möglichkeiten der effektiven Energiespeicherung eine sehr wichtige Rolle bei der künftigen Energieversorgung zu.

Speichermedien werden immer dann interessant, wenn man momentan überschüssigen Strom hat. In Vilsbiburg passiert das derzeit nur an weniger als sieben Tagen im Jahr und dann wird ggf. das Solarfeld vom Netz genommen. Regional übergreifend ist dies aber schon heute durchaus öfter der Fall und wird natürlich immer häufiger eintreten, wenn der Anteil der „unregelmäßig erzeugten Energien“ zunimmt, was ja das vorrangige Ziel ist.

Produktionsspitzen bei viel Wind oder Sonne müssen dann gespeichert und später wieder in Strom und / oder Wärme umgewandelt werden. Auch das Betanken von Verkehrsmitteln mit diesem aus „Überschussstrom“ produzierten Wasserstoff oder Methangas ist dann möglich.

Die spannende Veranstaltung unterteilte sich in zwei Vorträge durch Herrn Robert Hahn und Herrn Michael Riebesecker sowie eine Führung durch den Standort in Ruhstorf. Im Vortrag wurde unter anderem eine gesamthafte Berechnung gezeigt, wie die Versorgung Deutschlands ausschließlich mit erneuerbaren Energien in Summe klappen könnte. Das Ergebnis war zwar zunächst ermutigend, zeigte aber auch, wie schwierig es ist, bei solch einer Rechnung alle Effekte mit einfließen zu lassen. Zahlreiche Fragen blieben daher offen.

Für die CO2-neutrale Energiespeicherung werden hier vor allem die Batterieforschung und die X-to-Gas-Konzepte gesehen.         

Noch lange nicht ausgereizt hinsichtlich der weiteren Entwicklungsmöglichkeiten sind die Lithium-Ionen-Akkus. Für die deutliche Erhöhung von Energiedichte, Lebensdauer und Sicherheit gibt es verschiedene Ansätze.

Dass Forschung und Entwicklung zu Zelltechnologie und Zellfertigung in Deutschland weiterhin vorangetrieben werden, ist in diesem Zusammenhang ein wichtiges Ziel. Speziell die möglichen Fertigungsverfahren, sogar teilweise in einer Kleinserienproduktion, konnten beim späteren Rundgang besichtigt werden.

Ein weiterer ganz entscheidender Faktor in der Speichertechnologie sind energieeffiziente, umweltgerechte und natürlich kostengünstige Fertigungsprozesse für die Speichermedien, denn sonst sind die Speicherprodukte im nötigen Umfang nicht bezahlbar oder ihre Umweltbilanz wird durch ihre Herstellung ganz oder zu einem hohen Anteil zunichte gemacht.   

Es gibt großes Potential und viele Entwicklungsmöglichkeiten, aber natürlich können Speicher nur helfen, die Energiewende umzusetzen, da sie kein Selbstzweck sind und keine einzige Kilowattstunde erzeugen.

Neben der weiteren Forschung in der elektrischen und chemischen Energiespeicherung ist auch die intelligent gesteuerte und effektive Nutzung der einmal vorhandenen Speichermöglichkeiten ein wichtiges Thema.               

In Summe spielt die Forschung in diesen und anderen Themen der Energieversorgung eine sehr wichtige Rolle, denn ohne weitere markante technische Fortschritte und auch der nötigen Technologieoffenheit wird die Energiewende in realistischer Form nicht zu schaffen sein, so die einhellige Meinung der Vilsbiburger Besucher.

Und in keinem Bereich wird es die eine, alles abdeckende Lösung geben, sondern einen Mix aus vielen unterschiedlichen Ansätzen, jedenfalls mehr als in der Vergangenheit, wird für das Zukunftsszenario nötig sein. 

Und natürlich ist es mit der Forschung nicht getan, auch wenn sie herausragende Fortschritte bringt. Denn zwischen dem Durchbruch im Forschungslabor und der großflächigen Verfügbarkeit praktisch nutzbarer und auch bezahlbarer Produkte und Einrichtungen liegt noch ein langer – und teurer – Weg! Hier wünschte Claudia Geilersdorfer langen Atem und die richtigen Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt, damit die gezeigten Projekte und Entwicklungen auch zur Marktreife gebracht werden können. Bürgermeisterkandidat Stephan Steigenberger zog am Ende dieser Informationsfahrt folgendes Fazit:

Es handelt sich um ein hochinteressantes und topaktuelles Thema, deshalb war diese Informationsfahrt absolut lohnenswert, auch wenn sie natürlich keine sofort umsetzbaren Antworten bringen konnte.

Vorstellung des Prinzenpaares

Am 11.11. um 11:11 Uhr, war es, bei Wind und kaltem Wetter, endlich soweit. Das diesjährige Prinzenpaar der Narrhalla Vilsbiburg wurde vorgestellt.

Pünktlich um 11:11 Uhr fuhr er schon berühmte Chrysler Oldtimer durch das Stadttor in Richtung Rathaus vor. Standesgemäß wurde der Wagen mit dem königlichen Inhalt, mit Böllerschüssen empfangen.

Die Böllerschützen begrüßen das neue Prinzenpaar

Heraus stiegen eure Lieblichkeit Vanessa I und eure Tollität Florian I und schritten in Richtung Rathaus, an dem der zweite Bürgermeister Hans Sarcher auf die beiden wartet um ihn den Stadtschlüssel während der tollen Zeit zu übergeben.

Lieblichkeit Vanessa I und eure Tollität Florian I
Das Prinzenpaar hat die Regierung der Stadt übernommen.

Nach ein paar Grußworten des zweiten Bürgermeisters, des Hofmarschalls sprach das Prinzenpaar zu IHREM Volk. Bei Krapfen Sekt und Bier wurde noch ein wenig gefeiert und geratscht.

Trotz kalter Witterung kamen viele Gäste und feierten mit

Dies nutze auch unser Bürgermeisterkandidat, Stephan Steigenberger, der es sich nicht nehmen ließ der Vorstellung beizuwohnen, mit dem neuen Prinzenpaar anzustoßen, sich zu unterhalten und ein Bild zu schießen.

Stephan Steigenberger mit den königlichen Hoheiten

Nach der eine oder anderen netten Unterhaltung, mit dem Vorstand, einzelner Elferräte und den anwesenden Vilsbiburgern, hieß es sich für Stephan Steigenberger, zu verabschieden und in Richtung Landshut zum Schuldienst zu fahren.

Trotz des kalten und windigen Wetters, merkte man allen anwesenden Akteure die Freude an, dass nun die Faschingssaison eröffnet ist.

Der Fasching kann kommen. Vilsbiburg ist bereit.

Ausstellung „30 Jahre Mauerfall“ im Krankenhaus Vilsbiburg.

Seit dem 10.11. befindet sich eine Wanderausstellung des Landtages im Krankenhaus Vilsbiburg.

Eine der vielen Bildtafeln der Wanderausstellung

Bei der Eröffnungsveranstaltung war auch unser Bürgermeisterkandidat zugegen.

Unter den Rednern befand sich mit Herrn Hirschleb eine Zeitzeuge aus der ehemaligen DDR. Wie sich herausstellte war Herr Hirschleb ehemaliger Lehrer in der DDR, was zu einem interessanten Gespräch mit unserem Bürgermeister-kandidaten führte.

Gebannt hörte Stephan Steigenberger zu, was Herr Hirschleb und dessen Frau ihm zu berichten hatten.

Da sich mehrere der Anwesenden mit Herrn Hirschleb austauschen wollten, entschlossen beide das Gespräch auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Nach dem Tausch der Telefonnummern einigte man sich darauf sich baldmöglichst erneut zu treffen.

Aber auch andere sehr interessante Gespräche ergaben sich mit den anwesenden Besuchern. So erzählte ein Besucher, dass er damals mit seinen Eltern Urlaub an der Ostsee gemacht hatte und bei der Hinfahrt keine Mauer zu sehen war, während bei der Rückfahrt diese schon stand.

Bildtafel der Wanderausstellung

Natürlich war man sich damals nicht bewusst, was dies für Deutschland und Europe zu bedeuten habe.

Aber auch die Organisatorin der Ausstellung Frau MdL Ruth Müller wusste zu berichten, dass einige Freundinnen und sie eben im Jahr 1989 Urlaub in Ungarn gemacht hatten und sich wunderten, warum der Zug, bei der Heimreise, sooft angehalten und sie sooft kontrolliert wurden. Auch führte die Zugstrecke damals an diesem berühmten Picknickplatz vorbei auf dem hunderte von Ostdeutschen picknickten, um später durch den von ungarischen Grenzern geöffneten Grenzzaun nach Österreich zu fliehen.

Bildtafel der Wanderausstellung

Genau solche Geschichten aus nächster Nähe und die dazugehörigen Informationen machen die Geschichte so begreifbar. Für unseren Bürgermeisterkandidaten war es eine interessante und sehr kurzweilige Veranstaltung und freute sich dabei sein zu dürfen.

Geburtshilfe im Krankenhaus Vilsbiburg

CSU Ortsverband Vilsbiburg informiert sich über die Geburtshilfe im Krankenhaus Vilsbiburg

Am Dienstag, den 29. Oktober besuchte der CSU-Ortsverband das Krankenhaus Vilsbiburg. Dort traf man sich mit dem Vorstandsmitglied von LaKuMed, Herrn Dr. Johann Hatzl und dem Leiter der Geburtshilfe, dem Chefarzt für Gynäkologie und Geburtshilfe Herrn Dr. Anatoly Abashin um sich über die aktuelle Situation der Geburtshilfe am Krankenhaus zu erkundigen.

„Man hört die unterschiedlichsten Informationen über die Situation der Geburtshilfe am Krankenhaus Vilsbiburg. Von der Gefahr der Schließung, über die Hoffnung auf eine mögliche Rettung, bis hin zur sichergestellten Rettung durch genügend Hebammen und Fachärzte ist alles zu hören“, so der Organisator der Veranstaltung, Dr. Ernst Christl von der CSU. „Nun können wir uns über die die wirkliche Situation aus erster Hand infomieren.“

„Es ist immer besser, über etwas zu reden, wenn man es zuvor gesehen hat“, erklärte Dr. Hatzl,

Er war sichtlich erfreut über das große Interesse an der Situation der Geburtshilfe in Vilsbiburg, und leitete damit die Führung durch die Geburtshilfestation ein. Geführt wurden die Besucher von der Hebamme Frau Antonia von Soden und Frau Sonja Danner. Frau von Soden hat die Initiative ergriffen, Hebammen für das Krankenhaus zu gewinnen, um die Abteilung am Leben zu erhalten.

Vorgestellt wurden die beiden Geburtshilfezimmer, gemütliche Wohlfühlzimmer, aber ausgestattet mit allen notwendigen medizinischen Hilfsmitteln, so dass man auch für alle Notsituationen gerüstet ist. Sichtlich positiv beeindruckt waren die Besucher, von denen einige noch einen sterilen, gefliesten, an einen Operationssaal erinnernden Raum erwartet hatten. Nach der Geburt muss die Familie nicht mehr getrennt werden. Es steht ein Familienzimmer für die Tage danach zur Verfügung.

Bereits bei der Besichtigung erläuterte der Chefarzt Dr. Abashin die zukünftige personelle Entwicklung: neben ihm werden zum Jahreswechsel noch ein weiterer Facharzt und eine Fachärztin, sowie 4 Assistenzärzte und zusammen mit Frau von Soden und Frau Danner 10 Hebammen die Geburtshilfe betreiben. Bei 300 Geburten im letzten Jahr ist dies nur durch die Teilzeitbeschäftigung der Hebammen möglich. Man geht aber davon aus, dass in nächsten Jahr die Anzahl der Geburten im Vilsbiburger Krankenhaus kräftig steigen wird.

Nach der Führung, die bei allen Teilnehmern einen sehr positiven Eindruck hinterlassen hat, erläuterte LaKuMed-Vorstand Dr. Hatzl die aktuelle Situation und die Zukunft des Krankenhauses.

Als erstes brach er eine Lanze für die Politik im Landkreis Landshut, aber auch im Freistaat Bayern. Im Gegensatz zum Bund, der die Schaffung großer Krankenhauszentren und das Sterben der kleineren Krankenhäuser favorisiert und forciert, sieht das Land Bayern die Wichtigkeit der flächendeckenden gesundheitlichen Abdeckung mit großen und kleinen Krankenhäusern. Landrat und Kreistag, so Dr. Hatzl, stehen immer hinter unseren Krankenhäusern – auch wenn diese wirtschaftlich nicht mit den Großzentren konkurrieren können.  Doch der zum Erhalt von Vilsbiburg notwendige Zuschuss von umgerechnet 12 Euro pro Jahr und Landkreisbewohner wird sicher von jedem Bürger gerne getragen, so Dr. Hatzl. Warum kleinere Häuser finanziell benachteiligt sind erklärte er ausführlich. Hier sei nur das Schlagwort Fallpauschalen erwähnt.

Positiv sah er auch den zukunftsweisenden Erwerb des ehemaligen Klosters durch den Landkreis, das zwischen Krankenhaus und Hospiz den Raum für eine weitere Entwicklung schafft.

In der anschließenden Diskussion wies Stefan Steigenberger auch auf die Parkplatzsituation am Krankenhaus hin. Hier müssen Erweiterungsflächen geschaffen werden. Nicht nur die Besucher, auch das medizinische Personal braucht hier Parkmöglichkeiten.

Dr. Hatzl erwähnte, dass ein Krankenhaus wie in Vilsbiburg bei der Anwerbung von Ärzten immer im Wettbewerb mit großen Häusern in großen Städten steht. Hier kann aber Vilsbiburg punkten: alle Schulen, von der Grundschule bis zum Gymnasium, vom Schwimmbad bis zu allen erdenklichen Sportarten und den Kulturangeboten ist alles in einer kleinen Stadt mit erschwinglichem Wohnraum vorhanden. Nicht ohne Grund lebt der gebürtige Vilsbiburger in Vilsbiburg, obwohl er als Chefarzt im Kreiskrankenhaus Achdorf arbeitet.

Frau Geilersdorfer pflichtete dem bei und bekräftigte die Forderung, dass hier auch die Stadt Vilsbiburg gefordert ist, ein Gesamtpaket für ein positives Umfeld für neues medizinisches Personal zu schnüren.

Herr Dr. Hatzl warb zum Schluss dann auch noch mit dem für alle offensichtlichen Argument für die Vilsbiburger Geburtshilfeabteilung:

„Hier geht es familiär zu und ermöglicht Geburten in ruhiger Umgebung.“

Abschließend bedankte sich der Ortsvorsitzende der CSU, Christian Frankowski bei Herrn Dr. Hatzl, Herrn Dr. Abashin und den Hebammen Frau von Soden und Frau Danner und gab sein Statement ab: mir als geborenen Vilsbiburger ist es wichtig, dass es auch künftig echte Vilsbiburger gibt.

Berufeschau 2019 in der Stadthalle Vilsbiburg

In diesem Jahr fand die Berufeschau erneut in der Stadthalle Vilsbiburg statt. Diese Messe, die in erster Linie dazu da ist, den Schülern und Schülerinnen Entscheidungshilfen für die Berufswahl zu geben, wartet in diesem Jahr erneut mit einer Vielfalt von Berufsfeldern auf.

Von Automechatroniker, Bäcker und Finanzbeamter über Heizungsbauer, Schmied oder Spengler bis hin zu Polizei oder sogar Kaminkehrer, waren die Unternehmen bemüht Ihre Branche pfiffig und abwechslungsreich zu präsentieren. Natürlich waren auch Einzelhändler oder Büromanager vor Ort sowie das ein oder andere Bauunternehmen (z.B. Breiteneicher oder Perzl). Aber auch die großen Arbeitgeber der Region, wie z.B. Dräxlmaier, Flottweg, oder Hiller ließen es sich nicht nehmen, sich gebührend zu präsentieren.

Stephan Steigenberger und „Glücksbringer“ Stefan Wallner

Bei dieser Vielfalt durfte es für den/die ein oder anderen/andere zukünftigen Auszubildenden oder Auszubildende wie im Paradies gewesen sein, von fast allen Seiten umworben zu werden.

Wo konnte unser Bürgermeisterkandidat also besser mit der regionalen, aber auch überregionalen Wirtschaft ins Gespräch zu kommen, als hier. Insbesondere, da ja Steigenberger als Lehrer an der Berufsschule 2 in Landshut sich täglich mit der Wirtschaft und deren Nachwuchs beschäftigt. So verwundert es nicht, dass Stephan Steigenberger sehr oft auf die schwierige Ausbildungssituation angesprochen wurde.

Bürgermeisterkandidat Stephan Steigenberger nimmt die Dinge gerne selbst in die Hand

Trotz der vielen Besucher und einer gewissen Hektik, nahmen sich die anwesenden Firmeninhaber und Geschäftsführer gerne Zeit sich mit dem CSU Bürgermeisterkandidaten auszutauschen.

Es wurden Ideen ausgetauscht, aber auch die Aufgaben der nächsten Jahre sowohl für die Unternehmen als auch für die Stadtverwaltung Vilsbiburg angesprochen.

Steigenberger ging mit einem ganzen Sack voller Verbesserungsvorschlägen, aber auch positiver Rückmeldungen für seine Ideen, wie z.B. eine Unternehmersprechstunde am Abend, nach Hause.

Aber auch die Nöte der Unternehmer wurden angesprochen, was wiederum darauf schließen lässt, dass Steigenberger ein gewisses Vertrauen bei der Unternehmerschaft genießt, diese Herausforderungen auch lösen zu können.

Günter Buchner und Stephan Steigenberger

Als Resümee der zwei Tage kann man feststellen, dass die Wirtschaft sehr stark daran interessiert ist, dass es wirtschaftlich gut läuft bzw. immer besser wird. Dazu bedarf es einer Stadtverwaltung mit einem Bürgermeister, der eine offenes Ohr für die Belange der Firmen hat und auch aktiv nach Lösungen sucht.

Das größte Problem stellt momentan die Ausbildungssituation dar, da der Markt an geeigneten Auszubildenden scheinbar leer gefegt zu sein scheint!

Die fortwährende Unterstützung der Wirtschaft durch die Stadt wird auch eine Hauptaufgabe des künftigen Bürgermeisters sein.

Man sieht, Stephan Steigenberger bringt sich aktiv ein um die Probleme zu lösen

Zwei durchwegs gelungene Tage, mit vielen Eindrücken, Informationen und Aufgaben für CSU Bürgermeisterkandidat Steigenberger. Dies hinterlässt bei ihm den Eindruck, dass Wirtschaft und Stadt im Einklang, noch einiges mehr erreichen können, als bisher.

Dionysimarkt 2019

Der Schutzpatron der Pferde und Namengeber des Marktes sorgte in diesem Jahr für Kaiserwetter am Dionysimarkt in Vilsbiburg.

Die Vorführungen an der Stadthalle zogen viele Besucher an

Zusätzlich zu dem schönen Wetter sorgten die vielen Attraktionen, die der Veranstalter des Festes – der Rennverein Vilsbiburg – bereithielt, für den großen Ansturm an Besuchern.

Kurz vor dem Start – der Falkner mit seinem Jagdfalken

Der Tag begann auf dem „Volksfestplatz“ mit einer Reitshow der Pullmann City Cowgirls und-boys, sowie einer Flugschau der besonderen Art, in der einige Greifvögel wie Falken und auch ein Seeadler ihre Flug- und Jagdkünste unter Beweis stellen durften.

Das amerikanische Wappentier, der Seeadler, gab sich die Ehre

In der Stadthalle konnte man die verschiedenen Line Dance Formationen, die auf der Bühne präsentiert wurden, bestaunen.

Teilnehmer beim Pferdeumritt

Am Stadtplatz wurde man von vielen Ständen, mit den verschiedensten Waren und Schmankerln in Empfang genommen, bis der große Umritt mit vielen Pferden, Kutschen und auch Fußgruppen durch diesen zog.

Stadtpfarrer König, einer der vielen Ehrengäste am heutigen Tag

Große Spannung gab es auf der Rennwiese. Dort fand das ein oder andere knappe Rennen statt

Stephan Steigenberger beim Besuch der Pferderennen

Unser Bürgermeisterkandidat, Stephan Steigenberger, nutze die Chance mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Vilsbiburg und der Umgebung ins Gespräch zu kommen.

So verging die Zeit wie im Fluge und ein sehr schöner Dionysimarkttag neigte sich dem Ende zu. Dem Rennverein Vilsbiburg gebührt ein großer Dank für diese bravourös organisierte Großveranstaltung.

Wir freuen uns bereits jetzt auf den Markt im nächsten Jahr.