Bürgermeisterkandidat Christian Frankowski (Mitte) mit den Standtratskandidatinnen und -kandidaten (von links nach rechts): Wolfgang Wimmer, Angelika Goldmann, Nicole Süß, Nina Ernst, Markus Taram, Alexandra Marek, Daniela Zehentbauer, Florian Eisenreich , Benedikt Hillinger.


Wahlkampfabschluss der CSU Vilsbiburg:
Klare Worte von Bürgermeisterkandidat
Christian Frankowski


Mit einer ebenso informativen wie stimmungsvollen Veranstaltung hat die CSU Vilsbiburg am vergangenen Wochenende ihren Wahlkampfabschluss in der Luna Lounge gefeiert. Im Mittelpunkt stand der Vortrag von Bürgermeisterkandidat Christian Frankowski, der in seiner Rede sowohl aktuelle Entwicklungen rund um das Krankenhaus Vilsbiburg als auch zukünftige Herausforderungen der Stadt thematisierte. Trotz brisanter Inhalte war die Atmosphäre gelöst: Man spürte deutlich, wie sehr das Team in den vergangenen Wochen zusammengewachsen ist, und der Abend wurde für anregende Gespräche genutzt.


Klare Worte zur Krankenhauskommunikation

Gleich zu Beginn ging Frankowski auf die Aufregung der vergangenen Woche ein. Eine kursierende Sprachnachricht zum Krankenhaus hatte für Verunsicherung gesorgt. Während politische Mitbewerber von „Fake News“ oder einem Wahlkampfmanöver sprachen, stellte Frankowski unmissverständlich klar, dass die CSU mit diesem Vorfall nichts zu tun habe.

Vielmehr sehe er ein gravierendes Kommunikationsproblem zwischen Arbeitgeber und Mitarbeitern, dessen Spitze die jüngsten Entscheidungen um Dr. Mark Pfüller darstellten. Das Ganze sei aber nicht erst unter der neuen Führung der LA Regio Kliniken entstanden, sondern erscheine als Altlast des früheren Trägers LaKuMed. „Ich möchte alle Beteiligten auffordern, umgehend das Gespräch zu suchen und eine Lösung zu dieser Thematik herbeizuführen, anstatt mit Drohungen oder öffentlichem Schlagabtausch zu reagieren“, so Frankowskis mahnende Worte.

Gerade angesichts der Größe des Klinikverbunds – rund 5000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter insgesamt – sei es wichtig, Ruhe und Vertrauen herzustellen.

Frankowski ging zudem auf strukturelle Herausforderungen ein: Rund 300 Beschäftigte arbeiten in Vilsbiburg, das Krankenhaus Vilsbiburg ist einer der Top-Arbeitgeber in der Stadt und genießt einen sehr guten Ruf. Dies dürfe man nicht aufs Spiel setzen. Ich bin der festen Überzeugung, dass ein großer Verbund künftig auch Stabilität biete.


Parkplatzsituation und Stadtentwicklung im Fokus

Ein weiterer Schwerpunkt seines Vortrags war die angespannte Parksituation in der Innenstadt. Besonders am Färberanger, im Umfeld des Krankenhauses sowie vor der Stadthalle Vilsbiburg gebe es bereits einen hohen Bedarf an Parkmöglichkeiten. Durch die kommenden baulichen Entwicklungen am ABV-Gelände werde sich dies weiter verschärfen.

Frankowski plädierte daher für ein umfassendes Parkraumkonzept. Vor allem für sogenannte Dauerparker – Mitarbeitende aus Innenstadtbetrieben – müsse eine nachhaltige Lösung geschaffen werden, um sowohl Anwohner als auch Besucher zu entlasten.


Dank an sein starkes Kommunalwahl-Team

Zum Abschluss wandte sich Frankowski mit großer Wertschätzung an sein Team. Alle Kandidatinnen und Kandidaten, die sich für die Kommunalwahl 2026 zur Verfügung stellen, hätten mit beeindruckender Leidenschaft und enormem Zeitaufwand zum Gelingen des Wahlkampfs beigetragen.

Der Abend endete in geselliger Atmosphäre – ein stimmiger Abschluss eines intensiven Wahlkampfs, in dem man deutlich spürte, wie sehr das Miteinander gewachsen ist.

Die Wahl liegt nun am kommenden Sonntag bei den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Vilsbiburg.



Text + Foto: Angelika Goldmann / Bearbeitung: Peter Gartner