Pressemitteilung der CSU zum Thema Krankenhaus Vilsbiburg


Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wir, die CSU Vilsbiburg, melden uns mit unserer Stellungnahme zu den Vorkommnissen im Krankenhaus Vilsbiburg, die aufgrund einer WhatsApp-Nachricht einer Krankenhausmitarbeiterin, geschrieben an eine Freundin, in die Öffentlichkeit gelangten.

Das Thema verdient eine ausführliche Recherche, damit man die aktuelle Situation am Krankenhaus richtig und vollumfänglich bewerten kann. Das haben wir getan!

Unsere Erkenntnisse dazu wollen wir gerne mitteilen.

Die Nachricht beinhaltet wichtige Punkte, die unser Krankenhaus betreffen, wenn auch nicht alle Aussagen überprüfbar oder nachvollziehbar sind.

Die Abteilung der Allgemeinen Inneren Medizin spielt eine zentrale Rolle in der Organisationsstruktur des Krankenhauses Vilsbiburg. Herr Dr. Pfüller nimmt dabei seit über einem Jahr de facto die Aufgaben des Chefarztes wahr. Dazu gab es im Februar 2025 eine Pressemitteilung in der Zeitung.

Im Rahmen der Umstrukturierung der LaKuMed in LA Regio Kliniken wurde ihm wohl der versprochene Chefarztposten verwehrt. Die Geschäftsführung der LA-Regio Kliniken möchte hier also Versprechungen, die von LaKuMed gemacht wurden, nicht übernehmen.

Wir als CSU Vilsbiburg fordern beide Seiten auf, schnellstmöglich auf Augenhöhe und gesichtswahrend zu einer sofortigen positiven Lösung zu kommen.

Sollte dies etwa ein taktisches Manöver des neu gegründeten Klinikverbundes sein, um eine zentrale Abteilung zu schließen?
Der Versuch, mit Dementis einen Arzt, der sich seit 20 Jahren sehr verdient um das Krankenhaus Vilsbiburg gemacht hat, zu diskreditieren, ist nicht vertrauensbildend und bringt unnötig Unruhe in die ohnehin schwierige Situation im Klinikverbund.

Am allerwichtigsten ist, dass die Notaufnahme und auch der Hebammen-geführte Kreissaal sowie die Stroke Unit in Vilsbiburg erhalten bleiben. Die Umwandlung in eine reine orthopädische Fachklinik würde das „AUS“ für unser Akut-Krankenhaus bedeuten, was die CSU Vilsbiburg und unsere stellvertretende Landrätin Claudia Geilersdorfer nachdrücklich ablehnen, weil es für 36.000 Menschen im südlichen Landkreis eine markante Verschlechterung der Gesundheitsversorgung bedeuten würde. 

Unser Bürgermeisterkandidat Christian Frankowski ist entsetzt über die Vorgehensweise der aktuellen Führung der LA-Regio Kliniken mit Herrn Naumann und Herrn Fuchs an der Spitze. Bereits zugesagte Personalentwicklungen sollen und müssen absolute Priorität haben. Der Schaden, der hier angerichtet wird, ist noch gar nicht abzusehen.

Insgeheim haben wir schon erwartet, dass der Klinik-Verbund unter Landshuter Führung zunächst Einschnitte in unserer ländlich geprägten Klinik vornehmen könnte, anstatt die beiden städtischen Krankenhäuser durch gemeinsame Einsparpotentiale fit für die Zukunft zu machen. Werden hier versprochene Zusagen nicht eingehalten?!