
Seniorennachmittag der CSU Vilsbiburg
im Gsellnhaus
Am Freitag, den 13. Februar 2026, lud die CSU Vilsbiburg alle Vilsbiburger Bürgerinnen und Bürger zu einem Seniorennachmittag ins Kolpinghaus Vilsbiburg ein. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung und verbrachten einen geselligen und zugleich informativen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen.
Während die Stadtratskandidaten die Besucherinnen und Besucher freundlich mit Kaffee und Kuchen versorgten, stand auch ein inhaltlich anspruchsvolles Thema auf dem Programm. Architektin Claudia Geilersdorfer referierte über den inzwischen erfolgreich abgeschlossenen barrierefreien Zugang zur Wallfahrtskirche Maria Hilf. In ihrem Vortrag erläuterte sie die besonderen Herausforderungen dieses Projekts. Ziel war es gewesen, einen Aufzug zu errichten, der allen Bürgerinnen und Bürgern – insbesondere älteren Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität – einen selbstständigen Zugang zur Kirche ermöglicht. Ermöglicht wurde dies durch eine gut durchdachte und denkmalgerechte Gestaltung der Frontfassade unseres Vilsbiburger Wahrzeichens mit gleichzeitiger Umsetzung des inklusiven Gedankens- nämlich dem Abbau von Barrieren und Schaffung eines neuen Zugangs. Geilersdorfer schilderte anschaulich, wie komplex die Planungen waren und wie sorgfältig technische, denkmalpflegerische und statische Aspekte miteinander in Einklang gebracht werden mussten.

Im Anschluss stellte Bürgermeisterkandidat Christian Frankowski sein Programm für die Stadt Vilsbiburg vor. Ein wichtiger Punkt seiner Ausführungen war die derzeit schwierige finanzielle Lage der Stadt. Er betonte, dass es notwendig sei, sparsam zu wirtschaften und sich auf wirklich wichtige und zukunftsweisende Projekte zu konzentrieren. Gleichzeitig sprach er sich dafür aus, bereits in Besitz der Stadt befindliches Bauland in Achldorf den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung zu stellen. Dadurch könnten dringend benötigte Einnahmen für die Stadt erzielt und gleichzeitig neuer Wohnraum geschaffen werden.
Zum Thema Seniorenheim ging Frankowski auf das aktuelle Vorhaben der Caritas ein. Im Stadtrat hat man sich in der Vergangenheit sehr oft für eine Renovierung beziehungsweise eine Sanierung städtischer Gebäude verständigt, da beispielsweise bei der Mittelschule die großzügige Aula und auch das Hallenbad dadurch erhalten werden konnten. Bei einem Neubau wäre dies sicher nicht gelungen.
Beim Seniorenwohnheim geht es um den Erhalt des Speisesaals, der Küche und viele andere Dinge mehr, wie auch die großzügige Kapelle. Generell wird wohl bei einem Neubau auf vieles verzichtet werden müssen. Schade wäre auch die prägende Klinkerfassade zu verlieren. Dazu gilt es Gespräche zu führen: wohl wissend, dass die Stadt weder im Eigentum des Gebäudes noch des Grundstücks ist. „Mir ist es wichtig und ein großes Anliegen, dass unser Seniorenheim in seiner jetzigen Form erhalten bleibt und natürlich die Kapazitäten endlich wieder aufgestockt werden“. Abschließend fügte er noch hinzu, dass sich beim Besuch des Altenheims die CSU-Ortsgruppe im November von einer solide Bausubstanz überzeugen konnte.

Anschließend stellten sich die Stadtratskandidatinnen und -kandidaten persönlich vor – darunter erfahrene Kommunalpolitiker ebenso wie jüngere Bewerberinnen und Bewerber. Besonders die jungen Kandidatinnen und Kandidaten sprachen das Thema Wohnraum an. Sie setzten dabei einen klaren Schwerpunkt auf die Schaffung von erschwinglichen Wohnungen für junge Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie Familien, damit auch die nächste Generation in Vilsbiburg eine echte Zukunftsperspektive hat.
Die stellvertretende Landrätin und Landratskandidatin Claudia Geilersdorfer erläuterte ihre Ziele für unseren Heimatlandkreis. Dabei sei ihr Herzensthema der Erhalt des Vilsbiburger Akut-Krankenhauses mit der kompetenten Notfallversorgung, des hebammengeführten Kreissaals und der Schlaganfalleinheit. Sie wolle ihre Erfahrungen aus der freien Wirtschaft als neue Perspektive in die Landkreisarbeit einbringen und stehe für eine moderne, bürgerfreundliche Verwaltung.
Auch die lokalen Kreistagskandidaten der CSU nutzten die Gelegenheit, sich und ihre politischen Ziele für den Landkreis vorzustellen.
Insgesamt war es ein gelungener Seniorennachmittag, der Information, Austausch und geselliges Beisammensein auf angenehme Weise miteinander verband.

Einige Kandidatinnen und Kandidaten für den Kreistag
Text: Ernst Christl / Fotos: Angelika Goldmann, Peter Gartner / Bearbeitung: Peter Gartner