CSU Wahlkampf-Abschluss

Einer, der es als Team-Player kannStephan Steigenberger erläutert nochmals Kernthemen – CSU beendet den Wahlkampf

Vilsbiburg/Haarbach. Am vergangenen Samstag beendete die CSU Vilsbiburg ihren Wahlkampf für die anstehenden Kommunalwahlen mit Unterstützung eines „Schön- und Stärketrunks“ in der Schlosswirtschaft Haarbach. Neben Bürgermeisterkandidat Stephan Steigenberger ging auch CSU-Landratskandidatin Claudia Geilersdorfer auf die anstehenden Wahlen und ihre politischen Ziele ein.

 Bezogen auf Geilersdorfers beruflichen Werdegang als Architektin betonte sie, wie wichtig ihr die Stadtgestaltung Vilsbiburgs sei. Auch lege sie Wert auf ein Miteinander und das Zusammenleben von Alt und Jung, da sie durch ihr Alter ein Ohr und Verständnis für beide Seiten habe. Auch Kreistagskandidaten der CSU hatten die Möglichkeit, sich den Gästen zu präsentieren.

CSU-Vorsitzender Christian Frankowski betonte, dass die örtliche CSU mit allen ihren Ortsteilverbänden eine Einheit sei, auch wenn die Ortsteilverbände selbstständig agierten. So sei es wichtig, sich als eine große Gemeinschaft zu verstehen. Dann ging er auf die Frage ein, warum Stephan Steigenberger der richtige für das Amt des Bürgermeisters sei. So brauche Vilsbiburg einen „Profi mit Führungsfähigkeiten“, denn die Stadt als drittgrößter Arbeitgeber in Vilsbiburg sei ein Unternehmen mit rund 300 Mitarbeitern. Steigenbergers berufliche Erfahrung, nicht zuletzt seine langjährige Tätigkeit als Personalratsvorsitzender an zwei verschiedenen Schulen in zwei verschiedenen Regierungsbezirken sei dafür eine hervorragende Voraussetzung. Außerdem sei Steigenberger bürgernah, könne zuhören.

 Abgesehen vom Bürgermeister gebe es im Stadtrat noch 24 weitere Stimmen, die moderiert werden müssten, damit zielgerichtet gemeinsame und von möglichst breiten Mehrheiten getragene Entscheidungen herbeigeführt werden könnten. Auch diese Aufgabe könne Steigenberger erfüllen, so Frankowski. Bevor er das Wort an den Bürgermeisterkandidaten selbst übergab, konnte er noch einen besonderen „Gast“ aus dem Ärmel zaubern:  Der Europa-Abgeordnete und Fraktionsvorsitzende Manfred Weber hatte eine ebenso pointierte wie gewohnt sympathische Videobotschaft speziell an die Vilsbiburger Bürger geschickt, in der er sie bittet, Stephan Steigenberger zu unterstützen. 

Auch Stephan Steigenberger betonte Gemeinschaft der einzelnen Ortsteile und wies darauf hin, dass der Wahlkampf im Ortsteil Frauensattling begann und nun in Haarbach beendet werde.  Haarbach sei in den letzten Jahren gewachsen, wie er während seines Häuserrundgangs mit dem Haarbacher Stadtratskandidaten Hermann Bauer am eigenen Leib erfahren habe. Insgesamt habe er beim Häuserwahlkampf sehr viele positive und anregende Erfahrungen gemacht. Er zeigte außerdem das rege Vereinsleben Haarbachs, mit Freiwilliger Feuerwehr, Skiclub und Fußballverein auf, mit dem er durch seine Söhne besonders verbunden sei. 

Stephan Steigenberger ging auch näher auf die Ziele ein, die er für Vilsbiburg im Auge hat. So ist ihm eine starke Wirtschaft sehr wichtig. Man müsse unterscheiden zwischen den Dingen, die gemacht werden müssten und den Dingen, die wünschenswert seien. „So ist für die Sanierung der Vilstalhalle, den notwendigen Bau von zwei weiteren Kindergärten, 26 Brücken und 120 Kilometer Straße, die durch die Stadt zu unterhalten sind, eine solide Haushaltsführung nötig“, sagte Steigenberger. Dabei spielen die Unternehmen in Vilsbiburg eine besondere Rolle. Um diese müsse man sich kümmern – und zwar sowohl um bestehende als auch um solche, die sich gerne in Vilsbiburg neu ansiedeln möchten. Eine seiner Ideen dazu ist eine Unternehmersprechstunde am Abend, da es in seinen Augen unwahrscheinlich ist, dass jemand, der vorhat, ein Unternehmen zu gründen, Zeit hat, am Vormittag ins Rathaus zu einer Beratung zu kommen.

Unsere Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters, der Landrätin und dem Stadtrat

Auch das Thema Mobilfunkausbau, zu dem sich der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner zu Beginn des Abends schon geäußert hatte, griff Steigenberger noch einmal auf. Es sei die Aufgabe eines Bürgermeisters „Wadl zu beißen“, so lange, bis das gewünschte Ziel erreicht sei. Mit diesem Thema stieß er bei den Haarbachern auf offene Ohren.

Außerdem machte sich der Bürgermeisterkandidat für das AST, das Anrufsammeltaxi, stark. Wie er bei einem Besuch in der letzten Woche noch einmal feststellen konnte, ist dieses gut durchdacht und sowohl effektiver als auch kostengünstiger als ein Stadtbus. 

Besonders wichtig sei ihm, dass die Bürger durch Überzeugungsarbeit und Förderung für notwendige Ziele und Maßnahmen gewonnen werden und nicht durch Verbote und laufend verschärfte Regelungen.

 „Wir leben in einer Welt im Umbruch und in den nächsten Jahren werden sich mehr Dinge ändern als jemals zuvor. Dies muss mit Geschick und Weitblick gelenkt werden, mit mutiger Offenheit für Neues, aber auch ausgewogener Rücksicht für Vorhandenes und Erreichtes Die Weiterentwicklung der Wasserstofftechnologie als aussichtsreichem, zukünftigem Energieträger ist ein Beispiel dafür“, sagte Steigenberger. 

Im Anschluss an Steigenbergers Rede erhielten die Stadtratskandidaten die Möglichkeit, sich vorzustellen.  „Mit Stephan Steigenberger haben wir jemanden, der’s kann. Und auch das Team der 23 anderen Kandidaten kann’s“, so Christian Frankowski abschließend. Die Bereitschaft aller Kandidaten zur Teilnahme an den verschiedensten Veranstaltungen in den Ortsteilen und im Stadtbereich Vilsbiburg müsse positiv erwähnt werden. „Wir sprechen hier in rund fünf Wochen von weit über 20 Terminen, bei denen die CSU-Mannschaft immer hervorragend und in großer Anzahl vertreten war. Ihr habt nicht nur gekämpft, sondern euch auch zur Wahl gestellt, dafür gebührt euch mein Dank!“, rief er den Kandidaten zu. Beim Wahlkampfleiter Peter Gartner bedankte er sich im Namen aller Kandidaten und überreichte ihm einen Fanschal der CSU mit den Worten: „Du bist unser größter Fan.“