Besuch beim Anrufsammeltaxi

CSU-Bürgermeisterkandidat Stephan Steigenberger zu Besuch beim Anrufsammeltaxi

Kürzlich empfingen die Gesellschafter des AST, Askin Galioglu und Aytac Amel, den Bürgermeisterkandidaten der CSU, Stephan Steigenberger, der sich über das Anrufsammeltaxi und die damit verbundenen Möglichkeiten informieren wollte.  Laut der Gesellschafter sei Steigenberger bisher der einzige, der sich bei ihnen genauer nach der Funktionsweise des AST erkundigte. Dieses wird seit 1998 durch das örtliche Taxiunternehmen betrieben. Damals war festgestellt worden, dass das AST einen Bruchteil der Kosten einer Buslinie verursache. Das AST fährt stündlich, wobei eine halbe Stunde vorher bestellt werden muss. Der Kunde zahlt dabei je nach Zone einen Festtarif pro Fahrgast, den Rest der Kosten übernimmt die Stadt. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Kunde an eine individuelle Stelle gebracht wird, nicht nur von Haltestelle zu Haltestelle.

Es gibt in Vilsbiburg und den Ortsteilen 90 Haltestellen, also sehr viel mehr individuelle Zusteigemöglichkeiten als bei einer Buslinie. Auch der Umweltgedanke spielt eine Rolle, da das Taxi nur fährt, wenn es angefordert wird, anders als der Bus, der immer alle Haltestellen anfahren müsste. Die Kosten für Unterhalt und Personal der Taxis liegt, im Gegensatz zum Bus, bei dem es die Stadt übernehmen muss, beim Unternehmen.

Darüber hinaus sind die Taxifahrer auch gerne bereit, den Senioren beim Tragen von schwerem Gepäck oder Einkäufen zu helfen, bringen außerdem Kinder sicher zu vereinbarten Orten und übergeben diese an die Eltern. Auch sind die Taxis bei den Abfahrtszeiten etwas flexibler. Wenn zum Beispiel ein Zug zur vollen Stunde erreicht werden muss, wird der Fahrgast eben ein wenig eher abgeholt.

Abschließend wurde festgestellt, dass über AST ca. 450 Fahrten im Monat laufen, die meist von denselben Kunden genutzt werden. Eine Buslinie wäre somit nicht annähernd ausgelastet.

Insgesamt wurde durch den Besuch und das Gespräch mit den Gesellschaftern die Haltung der örtlichen CSU und von Stephan Steigenberger eindeutig untermauert: Die Installation regelmäßiger Buslinien ist eher keine gute Idee. Stattdessen sollte mit einigen Verbesserungen, wie zum Beispiel der Buchungsmöglichkeit über eine App, auf den Ausbau des AST gesetzt werden. Dies ist die Zielrichtung, die Stephan Steigenberger bereits bei der Aufstellungsversammlung im letzten September vorgestellte hatte.