Bericht aus der CSU-Stadtratsfraktion Vilsbiburg

Wie ist es denn der CSU Vilsbiburg und ihren Protagonisten der Kommunalwahl nach der Wahl ergangen? Was macht und was will der Bürgermeister-Kandidat der CSU?

Stephan Steigenberger ist natürlich nicht glücklich über den Ausgang der Wahl.

Gemeinsam mit Fraktion und Vorstandschaft wird er daran arbeiten, welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind und wo manche Dinge künftig anders angepackt werden.

Die Entscheidung, als zweiten Bürgermeister nicht den Bürgermeisterkandidaten zur Wahl zu stellen, ist bewusst gefallen. 

An seinen Ideen wird er natürlich festhalten und deren Umsetzung verfolgen. Gerade die aktuelle Situation mit Corona verdeutlicht die Notwendigkeit einer strikten Haushaltsdisziplin, worauf er bereits im Wahlkampf wiederholt hingewiesen hat. Dies beinhaltet unter anderem auch seine Überlegungen zum öffentlichen Nahverkehr und zur Wohnungsmarktgestaltung.

Sein starkes Stimmenergebnis für die Wahl zum Stadtrat betrachtet Stephan Steigenberger als Auftrag, sich mit vollem Einsatz für die Stadt Vilsbiburg sowie zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger zu engagieren. 

Er wird gemeinsam mit dem Stadtrat hart daran arbeiten, die Zukunftsfähigkeit von Vilsbiburg zu sichern. 

Die beiden Neueinsteiger Claudia Geilersdorfer und Christian Frankowski freuen sich außerordentlich, jetzt die Chance zu haben, ihre Ziele, Ansichten und ihr Wissen im Stadtrat von Vilsbiburg einbringen und vertreten zu können.

Die erste Zeit nach der Wahl wurde mit viel Vorbereitungsarbeit auf die Sitzungen und viel Fleiß bei Online-Schulungen der Hanns-Seidel-Stiftung verbracht. Diese sind eine ausgezeichnete Vorbereitung auf die künftige Arbeit als Stadträtin, als Stadtrat. 

Die CSU-Fraktion während der Klausur-Tagung des neugewählten
Stadtrates; Stephan Steigenberger konnte hier leider nicht dabei sein.

Auch die Besetzung der verschiedenen Ausschüsse verlief innerhalb der CSU schon fast in bewährter Weise. Mit Josef Samhuber stellen wir den Vorsitzenden des Rechnungsprüfungsausschusses. Zum Vertreter der Bürgermeisterin im Verbandausschuss des Wasserzweckverbandes Bina-Vils wurde Hermann Bauer bestimmt. In allen weiteren Ausschüssen stellen wir mit jeweils 3 Teilnehmern die größte Fraktion, was aufgrund der Stimmenverteilung bei der Wahl keineswegs selbstverständlich war, aber einen enorm wichtigen Verhandlungserfolg darstellt. 

Nachdem wir in zurückliegenden Wahlperioden nicht immer unsere Ansprüche durchsetzen konnten, obwohl wir die stärkste Gruppierung im Stadtrat waren, freut es uns besonders, dass es uns heuer gelungen ist, mit Rudolf Lehner den 2. Bürgermeister der Stadt Vilsbiburg zu stellen. Im Landkreis Landshut ist er zugleich einer der Stellvertreter für den Landrat und zusammen mit Kreisrätin Claudia Geilersdorfer unser Bindeglied in den Kreistag.

 Als es um die Besetzung der Ausschüsse, mit der Neubildung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Mobilität in Abstimmung mit den anderen Fraktionen ging, konnte sich unser Fraktionssprecher Florian Anzeneder entscheidend einbringen und durchsetzen.

Die CSU Vilsbiburg wird sich, wie gewohnt, getreu unseres Wahlkampfmottos „Heimat erhalten, Zukunft gestalten“ für die erfolgreiche Weiterentwicklung der Stadt Vilsbiburg einsetzen. An den in den bisherigen Sitzungen vertretenen Standpunkten ist bereits erkennbar: Auch in dieser Legislaturperiode besetzen wir die Position des rationalen und überlegten Handelns. Dabei verstehen wir uns unter anderem auch als Antreiber in Sachen Baugebietsentwicklung und wir wollen Ansprechpartner für alle Gewerbetreibenden sein.

Vor allem aber wollen wir, wie bisher auch, ein verlässlicher Partner für die Bürgerinnen und Bürger Vilsbiburgs sein!